
Henri Matisse, Blumen und Keramik, 1913
Auch in diesem Jahr widmet sich die ganze Stadt dem kollektiven Lesevergnügen. Im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe „Frankfurt liest ein Buch“ steht der biografisch gefärbte Roman “Straßen von gestern” der in Frankfurt geborenen Silvia Tennenbaum. Erzählt wird die Geschichte der jüdischen Familie Wertheim und deren Frankfurter Alltag. Das Städel-Gemälde “Blumen und Keramik“ (1913) von Henri Matisse spielt im Buch (und übrigens auch in der Familiengeschichte der Autorin) eine wichtige Rolle. Ein wunderbarer Anlass für das Städel, der spannenden Geschichte des Bildes mit zwei Sonderführungen am 19. und 24. April auf den Grund zu gehen.