Städel Blog
Das Medium Fotografie existiert seit nunmehr 180 Jahren. Doch ihre Anfänge sind deutlich früher in der Geschichte zu verorten. Im zweiten Teil unserer Serie „Techniken der Fotografie“ gehen wir weit in die Geschichte zurück und stellen Euch mit der Camera obscura einen der wichtigsten Vorläufer der Fotografie vor. 
 

Abbildung: Federzeichnung einer Camera obscura aus dem 17. Jahrhundert.

In unserer neuen Reihe „Neues aus dem Städelverein“ berichten wir regelmäßig von den vielfältigen Aktivitäten des Städelvereins. Das Programm, Hintergrundgeschichten zu wichtigen Ankäufen von Werken aus der Sammlung, die der Museumsverein – einer der wichtigsten Förderer von Städel und Liebieghaus – ermöglicht hat, sowie Reiseberichte oder wichtige Stationen in der Geschichte des Vereins geben einen wunderbaren Einblick in das vielfältige Engagement. In unserem ersten Beitrag stellen wir die kunstPAUSE für frischgebackene Eltern vor.

Vor Kurzem feierte die Ausstellung „Malerei in Fotografie. Strategien der Aneignung“ im Städel Museum Eröffnung. Jetzt ist auch unser Ausstellungsfilm online. Darin erläutern die Kuratoren Dr. Martin Engler und Carolin Köchling den Einfluss der Malerei auf die Bildproduktion der zeitgenössischen Fotokunst. „Die gängige Einordnung der Fotografie als Abbildung von Realität und umgekehrt der Malerei als Darstellung von Fiktion ist nicht mehr gültig, vielmehr konvergieren diese unterschiedlichen Medien“, so Dr. Martin Engler.

„Ein Foto wird meistens nur angeschaut – selten schaut man in es hinein.“ Dieses Zitat des US-amerikanischen Fotografen Anselm Adams (1902–1984) stellen wir bewusst an den Beginn unserer neuen Blog-Reihe „Techniken der Fotografie“, in der wir die spannenden Entwicklungsstufen der Fotografie nachzeichnen möchten. In insgesamt zehn Teilen werden wir Euch dabei die wichtigsten Verfahren sowie deren historische Zusammenhänge anhand von Werken aus dem Bestand des Städel Museums vorstellen.

Ausstellungsansicht "Malerei in Fotografie". Foto: Norbert Miguletz