Er hat seine Bilder zu Lebzeiten weder öffentlich ausgestellt, noch jemals eines davon verkauft. Was darum nur die wenigsten wissen: Der französische Nationaldichter Victor Hugo war ein heimlicher Künstler. Schwarzromantische Kulissen erschuf er mit beiden Seiten seiner Schreibfeder: Mit dem Federkiel schrieb der Autor des „Glöckners von Notre Dame“ seine Romane nieder, mit der Federfahne hielt er seine dunklen Visionen im Bild fest. Für ihn waren es „Stunden fast unbewusster Träumerei“, in denen er mit Klecksen, Tropfen und Strichen zu Zeichnungen gelangte, die in ihrer für die damalige Zeit völlig unorthodoxen Art an Actionpaintings erinnern. Noch bis zum 20. Januar 2013 sind diese Zeichnungen in der „Schwarzen Romantik“ zu entdecken.





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