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	<title>Städel Blog &#187; Blick hinter die Kulissen</title>
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		<title>Digital ins Städel – Wir sind Teil des Google Art Projects!</title>
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		<pubDate>Wed, 29 May 2013 17:55:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karoline Leibfried</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick hinter die Kulissen]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[Google Art Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Jan van Eyck]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch aus der Ferne könnt Ihr Euch ab sofort mittels 360 Grad-Aufnahmen im Städel umschauen, über 90 Werke der Sammlung digital entdecken und die „Lucca-Madonna“ von Jan van Eyck online als Gigapixel-Gemälde hautnah erleben – denn das Städel ist jetzt im Google Art Project vertreten. Der Projektstart für das Städel ist Teil des größten Updates [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auch aus der Ferne könnt Ihr Euch ab sofort mittels 360 Grad-Aufnahmen im Städel umschauen, über 90 Werke der Sammlung digital entdecken und die „Lucca-Madonna“ von Jan van Eyck online als Gigapixel-Gemälde hautnah erleben – denn das Städel ist jetzt im Google Art Project vertreten. Der Projektstart für das Städel ist Teil des größten Updates des Google Art Projects seit einem Jahr. </strong><strong> </strong></p>
<div id="attachment_5679" class="wp-caption alignnone" style="width: 577px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/blick-hinter-die-kulissen/digital-ins-stadel-%e2%80%93-wir-sind-teil-des-google-art-projects/attachment/o_st_presse_google-art-project_staedel_web" rel="attachment wp-att-5679"><img class="size-full wp-image-5679" title="o_st_presse_google art project_staedel_web" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2013/05/o_st_presse_google-art-project_staedel_web.jpg" alt="" width="567" height="280" /></a><p class="wp-caption-text">Das Städel ist ab sofort auch digital erkundbar.</p></div>
<p><strong><span id="more-5680"></span></strong></p>
<p><strong></strong> </p>
<p><strong>Digitaler Einblick ins Städel<br />
</strong>Auf der <a title="Google Art Project" href="http://www.googleartproject.com/#collection/stadel-museum/" target="_blank">Projektseite</a> werden ab sofort per Street-View-Technologie Einblicke in die Galerieräume unseres Museums gegeben. Städel-Meisterwerke werden dort in hochauflösenden Abbildungen präsentiert – darunter weltberühmte Arbeiten von Künstlern wie Rembrandt, Botticelli, Vermeer, Dürer, Monet, Beckmann oder Renoir. Das Städel Museum ist damit einer von insgesamt 250 Google-Projekt-Partnern in über 40 Ländern, die gemeinsam 40.000 Gemälde und Kunstwerke online öffentlich verfügbar machen. Neben den Ausstellungsräumen können im Städel Museum unter anderem auch das Foyer, der Museumsshop, der Studiensaal der Graphischen Sammlung und das interaktive „Kabinett zum Main“ digital entdeckt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_5678" class="wp-caption alignnone" style="width: 577px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/blick-hinter-die-kulissen/digital-ins-stadel-%e2%80%93-wir-sind-teil-des-google-art-projects/attachment/o_st_presse_google-art-project_lucca-madonna_web" rel="attachment wp-att-5678"><img class="size-full wp-image-5678" title="o_st_presse_google art project_lucca madonna_web" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2013/05/o_st_presse_google-art-project_lucca-madonna_web.jpg" alt="" width="567" height="296" /></a><p class="wp-caption-text">Ganz nah dran mit dem Gigapixel: Die &quot;Lucca-Madonna&quot; von Jan van Eyck</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>So nah wie nie zuvor!<br />
</strong>Im „Gigapixel“ der „Lucca-Madonna“ (um 1437, Mischtechnik auf Eichenholz, 65,7 x 49,6 cm) des wohl bedeutendsten Malers der altniederländischen Malerei, Jan van Eyck, kann man dem Gemälde sogar so nah kommen wie nie zuvor – mit diesem Werk hat Google sein bislang ältestes Meisterwerk unter die Lupe genommen. Das um 1437 entstandene Gemälde zeigt die Gottesmutter Maria mit Jesuskind in einer ebenso privaten wie prunkvollen Darstellung. Durch die detaillierte Wiedergabe von verschiedenen Oberflächen und Strukturen und durch den exakten Einsatz von Licht und Schatten wird eine täuschend echte Darstellung der Materialität und Lichtverhältnisse im Werk erreicht. Dazu nutzte van Eyck eine zu seiner Zeit noch unbekannte Maltechnik, die die Malerei in kürzester Zeit revolutionieren sollte: die Ölmalerei. Durch die Gigapixel-Technologie lässt sich das Meisterwerk in seiner gesamten Komplexität und in all seinen Facetten betrachten. Ihr könnt bis auf das Niveau einzelner Pinselstriche heranzoomen und kleinere Szenen und Details entdecken, die mit dem bloßen Augen sonst kaum auszumachen sind. Ab sofort ist das Bild <a title="Gigapixel &quot;Lucca-Madonna&quot;" href="http://www.googleartproject.com/#collection/stadelmuseum/ artwork/lucca-madonna-jan-van-eyck/29361716/" target="_blank">hier</a> online zu sehen.</p>
<p>Mit der Beteiligung am Google Art Projekt wird das Städel für möglichst viele Menschen digital zugänglich. Vielleicht erspäht Ihr beim digitalen Rundgang das ein oder andere Werk, das Euch neugierig macht und das Ihr im Städel noch einmal im Original betrachten wollt. Wir freuen uns in jedem Fall über Euren Besuch – digital oder bei uns vor Ort.</p>
<p>Karoline Leibfried arbeitet im Städel Museum als Pressereferentin. Am Google Art Project begeistert sie besonders, dass man so nah an einzelne Werke heranzoomen kann.</p>
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		<title>Techniken der Fotografie: Wege zur Farbfotografie – das Verfahren der Photochromie (Teil 6/10)</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 10:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aimée Ducey-Gessner und Anna Motz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick hinter die Kulissen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Farbfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotosammlung Uta und Wilfried Wiegand]]></category>
		<category><![CDATA[Léon Vidal]]></category>
		<category><![CDATA[Lithografie]]></category>
		<category><![CDATA[Photochromverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Techniken der Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Woodburytypie]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Herstellung von Fotografien blieben aufwändige Edeldruckverfahren, wie der Name vermuten lässt, einem recht kleinen Kreise von Kennern und Liebhabern vorbehalten. Um die Fotografie als Medium dennoch für Amateure attraktiver zu machen, wurde im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts verstärkt nach neuen Möglichkeiten dieses Mediums geforscht. Ein Ziel war, natürliche Farbe in das Bild zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Herstellung von Fotografien blieben aufwändige Edeldruckverfahren, wie der Name vermuten lässt, einem recht kleinen Kreise von Kennern und Liebhabern vorbehalten. Um die Fotografie als Medium dennoch für Amateure attraktiver zu machen, wurde im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts verstärkt nach neuen Möglichkeiten dieses Mediums geforscht. Ein Ziel war, natürliche Farbe in das Bild zu bringen. Auf dem Weg zur Farbfotografie stellen wir Euch im nun folgenden sechsten Teil unserer Reihe „Techniken der Fotografie“ das Verfahren der Photochromie vor, einem Bindeglied zwischen dem Farbdruck und der Farbfotografie.</strong></p>
<div id="attachment_5308" class="wp-caption alignnone" style="width: 257px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/kunst-der-moderne/techniken-der-fotografie-wege-zur-farbfotografie-%e2%80%93-das-verfahren-der-photochromie-teil-610/attachment/l1000366" rel="attachment wp-att-5308"><img class="size-large wp-image-5308 " title="L1000366" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2013/04/L1000366-247x400.jpg" alt="" width="247" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem Weg zur Farbfotografie: Vidal, Dolch, Photochrom, 1876. Foto: Städel Museum</p></div>
<p><span id="more-5314"></span></p>
<p>Das bereits in den 1870er-Jahren von Léon Vidal (1833–1906), langjähriger Sekretär der fotografischen Gesellschaft in Marsaille, entwickelte Photochromverfahren ist eine Kombination fotochemischer und fotomechanischer Prozesse. Während bei einem fotochemischen Prozess das letztendlich sichtbare Bild durch eine chemische Reaktion von Licht mit lichtempfindlichen Substanzen, wie etwa Silbernitrat bei S/W-Fotos, erzeugt wird, wird bei einem fotomechanischen Prozess das Bild durch die Zugabe der farbigen Substanzen sichtbar.</p>
<div id="attachment_5309" class="wp-caption alignnone" style="width: 349px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/kunst-der-moderne/techniken-der-fotografie-wege-zur-farbfotografie-%e2%80%93-das-verfahren-der-photochromie-teil-610/attachment/vidal_dsc04898b_web" rel="attachment wp-att-5309"><img class="size-large wp-image-5309" title="vidal_DSC04898b_web" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2013/04/vidal_DSC04898b_web-339x400.jpg" alt="" width="339" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Vidal, Dolch, Detail: mehrere, teilweise überlappende und versetzt aufgelegte Druckschichten sind auf dem durchschimmernden Schwarz-Weiß-Abzug erkennbar.</p></div>
<p><strong></strong> </p>
<p><strong>Vom Schwarz-Weiß-Fotonegativ zum Farbbild</strong><br />
Vidal ging bei der Herstellung einer Photochromie folgendermaßen vor: Ausgangspunkt für die Entstehung der farbigen Abbildung war der Auszug eines Schwarz-Weiß-Fotonegativs. Davon fertigte Vidal bis zu zwölf Druckplatten für die einzelnen Farbschichten an. Diese Platten wurden von Hand bearbeitet, sodass die Partien, die nicht in der entsprechenden Farbe gedruckt werden sollten, manuell mit lichtundurchlässiger Farbe abgedeckt wurden. Die in dieser Art bearbeiteten Platten wurden separat entweder als Lithografie- oder als Pigmentdruckplatte umgesetzt und in der jeweiligen Farbe gedruckt. Dazu gehören bei Vidal auch kostbar wirkende Metallfarben, wie unsere Beispiele aus der 2011 vom Städel Museum erworbenen Fotosammlung Uta und Wilfried Wiegand glänzend veranschaulichen. </p>
<div id="attachment_5313" class="wp-caption alignnone" style="width: 577px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/kunst-der-moderne/techniken-der-fotografie-wege-zur-farbfotografie-%e2%80%93-das-verfahren-der-photochromie-teil-610/attachment/blog_techniken-der-fotografie_6_web" rel="attachment wp-att-5313"><img class="size-full wp-image-5313" title="blog_techniken der fotografie_6_web" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2013/04/blog_techniken-der-fotografie_6_web.jpg" alt="" width="567" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Wahrscheinliche Anordnung der einzelnen Bildschichten von Vidal, Dolch, 1876, nach mikroskopischer Untersuchung. Grafik: Städel Museum</p></div>
<p>Bei einer Lithografie wurde die fotografische Vorlage auf Lithoplatten gefertigt. Dies bedeutete, dass die Druckplatten bzw. Drucksteine fotomechanisch präpariert wurden. Danach wurden die Platten wie bei einer herkömmlichen Lithografie eingefärbt. Schließlich erfolgte der Druck  der Platten auf die Basisschicht mit dem Auszug des Schwarz-Weiß-Fotonegativs.</p>
<div id="attachment_5302" class="wp-caption alignnone" style="width: 327px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/kunst-der-moderne/techniken-der-fotografie-wege-zur-farbfotografie-%e2%80%93-das-verfahren-der-photochromie-teil-610/attachment/blog_vidal_l000361_web" rel="attachment wp-att-5302"><img class="size-large wp-image-5302" title="blog_vidal_L000361_web" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2013/04/blog_vidal_L000361_web-317x400.jpg" alt="" width="317" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Vidal, „Plat de Charles V“, Photochrom, 1876. Foto: Städel Museum</p></div>
<p> Um einen Pigmentdruck herzustellen, wurde Papier, das mit lichtsensitiver, in dem Wunschton eingefärbter Gelatine- beschichtet war, dem Licht ausgesetzt. Dabei war das Papier stetig in Kontakt mit dem Negativ: Das Licht härtete die Gelatine aus, das Papier wurde gewässert und die noch löslichen Bereiche der Gelatineschicht dabei ausgewaschen. Diese ausgewaschenen Partien entsprachen den lichten Abschnitten („Highlights“) des späteren Bildes. Die verbleibende gehärtete Beschichtung, die das Bild trägt, wurde vom Trägerpapier auf das Blatt des Schwarz-Weiß-Abzugs aufgebracht. </p>
<div id="attachment_5312" class="wp-caption alignnone" style="width: 359px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/kunst-der-moderne/techniken-der-fotografie-wege-zur-farbfotografie-%e2%80%93-das-verfahren-der-photochromie-teil-610/attachment/vidal_dsc04909b_web" rel="attachment wp-att-5312"><img class="size-large wp-image-5312" title="vidal_DSC04909b_web" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2013/04/vidal_DSC04909b_web-349x400.jpg" alt="" width="349" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Vidal, „Plat de Charles V“, Detail: Unter dem Mikroskop erkennbare, leicht zerkratzte Firnisschicht, die die Druckschichten wie Eis versiegelt. Foto: Städel Museum</p></div>
<p>Wie das Beispiel „Plat de Charles V“ zeigt, wurde von Vidal bisweilen auch eine Woodburytypie auf das Schichtpaket gebracht. Eine solche gleicht dem Prinzip des Pigmentdrucks bis zum Auswaschen der nicht gehärteten Gelatine. Allerdings war diese noch nicht zusätzlich pigmentiert. Anschließend konnte von der Gelatineschicht in Kontakt mit einer weichen Bleiplatte unter sehr hohem Druck eine Art Tiefdruckplatte angefertigt werden, die erneut mit nun entsprechend pigmentierter Gelatine eingefärbt und auf Papier abgedruckt wurde. Ein Vorteil dieser Technik ist die lange Haltbarkeit der Platte und die Wiedergabe feinster Details in den Abzügen. Abschließend wurde der so hergestellte Mehrfachdruck mit einem Firnis – ein transparenter Überzug – versehen, um eine hochglänzende Oberfläche zu erzielen.</p>
<div id="attachment_5311" class="wp-caption alignnone" style="width: 343px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/kunst-der-moderne/techniken-der-fotografie-wege-zur-farbfotografie-%e2%80%93-das-verfahren-der-photochromie-teil-610/attachment/vidal_dsc04908b_web" rel="attachment wp-att-5311"><img class="size-large wp-image-5311" title="vidal_DSC04908b_web" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2013/04/vidal_DSC04908b_web-333x400.jpg" alt="" width="333" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Vidal, „Plat de Charles V“, Detail: Im Streiflicht sichtbares, typisches Relief der Woodburytypie. Foto: Städel Museum</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Malerischer Effekt</strong><br />
Vidals Verfahren erzeugte zwar farbige Abbildungen, war jedoch, wie oben zu lesen, äußerst aufwendig und somit entsprechend teuer. Auch mutet das Ergebnis dieser überwiegend fotomechanisch entstandenen Arbeiten sehr malerisch und schwer an, ist somit Vidals Ziel der Farbreproduktion mittels Licht und der Darstellung farbiger Objekte noch merklich fern.</p>
<div id="attachment_5307" class="wp-caption alignnone" style="width: 467px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/kunst-der-moderne/techniken-der-fotografie-wege-zur-farbfotografie-%e2%80%93-das-verfahren-der-photochromie-teil-610/attachment/frankfurt-a-m-untermainkai-photochrom" rel="attachment wp-att-5307"><img class="size-full wp-image-5307" title="Frankfurt_Untermainkai_Photochrom_web" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2013/04/Farbpostkarte_Frankfurt_Web.jpg" alt="" width="457" height="341" /></a><p class="wp-caption-text">Frankfurt, Untermainkai, Photochrom-Postkarte um 1900.</p></div>
<p>Vidal übte das Verfahren ab etwa 1890 kommerziell aus und auch das Schweizer Unternehmen Orell-Füssli-Druck bzw. Photoglob produzierte erfolgreich in ganz ähnlicher Technik bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges farbige Post- und Ansichtskarten. Obwohl diese in ihrer Ästhetik beispielhaften Druckerzeugnisse Gegenstand einer Sammelmanie waren, wurde das Photochromverfahren auf dem Weg der Farbfotografie zum Mittel der Massenkommunikation von anderen Methoden überholt. Welche das waren, werden wir Euch im nächsten Teil unserer Serie „Techniken der Fotografie“ verraten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Autorin Aimée Ducey-Gessner ist freischaffende Restauratorin in Frankfurt am Main und hat sich auf die Konservierung von Fotografie spezialisiert, hierbei ist sie auch für das Städel Museum tätig. Die Autorin Anna Motz unterstützt als Volontärin die Graphikrestaurierungswerkstatt des Hauses.</p>
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		<title>Gartensaison eröffnet – Gegenwartskunst im Städel Garten</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 14:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Janßen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick hinter die Kulissen]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit einem großen Fest eröffnen wir am Dienstag, 30. April 2013 ab 19 Uhr die Gartensaison: Anlässlich bedeutender Neuerwerbungen von Skulpturen, die für den Ausbau des Sammlungsbereichs Gegenwartskunst in jüngster Zeit gelungen sind, präsentieren wir den Städel Garten und die dort ausgestellte umfangreiche Skulpturensammlung ab April 2013 völlig neu. Schon jetzt sind viele der neuen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit einem großen Fest eröffnen wir am Dienstag, 30. April 2013 ab 19 Uhr die Gartensaison: Anlässlich bedeutender Neuerwerbungen von Skulpturen, die für den Ausbau des Sammlungsbereichs Gegenwartskunst in jüngster Zeit gelungen sind, präsentieren wir den Städel Garten und die dort ausgestellte umfangreiche Skulpturensammlung ab April 2013 völlig neu. Schon jetzt sind viele der neuen Werke im Garten zu entdecken.</strong> </p>
<div id="attachment_5277" class="wp-caption alignnone" style="width: 435px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/gegenwartskunst/gartensaison-eroffnet-%e2%80%93-gegenwartskunst-im-stadel-garten/attachment/skulpturen-2960-66_web" rel="attachment wp-att-5277"><img class="size-full wp-image-5277" title="SKULPTUREN-2960-66_web" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2013/04/SKULPTUREN-2960-66_web.jpg" alt="" width="425" height="256" /></a><p class="wp-caption-text">Die Arbeit &quot;Capri Moon&quot; (2011) von Tobias Rehberger im Städel Garten. Foto: Norbert Miguletz; © Tobias Rehberger</p></div>
<p><span id="more-5273"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bewegung im Städel Garten: Viele spannende, neue Skulpturen im Städel Garten werden derzeit ausgepackt und justiert, die damit den bevor stehenden Frühling nun endlich einläuten können. Denn auf dem Gartengelände rund um das Museumsgebäude bietet ab Ende April eine Vielzahl faszinierender Kunstwerke die Möglichkeit, einzigartige Entdeckungen unter freiem Himmel zu machen. Die neu erworbenen, installativen und zum Teil interaktiven Arbeiten der Künstler Olaf Nicolai, Tobias Rehberger, Jan Svenungsson sowie Janet Cardiff &amp; George Bures Miller treten in Dialog mit bereits vorhandenen, nun aber ebenfalls neu positionierten Skulpturen von Künstlern wie Fritz Wotruba oder Michael Croissant. Auch die Künstler Per Kirkeby (<em>Tor II</em>, 1987) und Markus Lüpertz (<em>Hirte</em>, 1986) sind mit jüngst erworbenen und im Städel Garten aufgestellten Werken vertreten. Hier bekommt Ihr schon einmal einen ersten Überblick über die neuen Skulpturen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_5276" class="wp-caption alignnone" style="width: 435px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/gegenwartskunst/gartensaison-eroffnet-%e2%80%93-gegenwartskunst-im-stadel-garten/attachment/blog_skulpturen_web" rel="attachment wp-att-5276"><img class="size-full wp-image-5276" title="blog_skulpturen_Web" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2013/04/blog_skulpturen_Web.jpg" alt="" width="425" height="373" /></a><p class="wp-caption-text">Beim Aufbau: Die Bronzeskulptur „Reiter“ (1910/11) von Arthur Volkmann</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Spielerisch, kontemplativ, fast mystisch<br />
</strong>Die Kugel von <em>Capri Moon</em> (2011) des an der Städelschule lehrenden Künstlers <strong>Tobias Rehberger</strong> (geb. 1966 in Esslingen am Neckar) leuchtet nur dann über der Bank, wenn der Mond über der Insel Capri zu sehen ist. Er stiftet eine irreale, suggestive Verbindung zwischen zwei weit voneinander entfernten Orten. Die Plinthe könnte der Lichtkegel des Mondes sein – so wirkt die Installation spielerisch, kontemplativ, fast mystisch. Zugleich suggerieren die strenge Geometrie und nicht zuletzt die klare Linienführung eine ästhetische Spannung zwischen Kunst und Natur, Museum und Park, Nähe und Distanz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_5278" class="wp-caption alignnone" style="width: 276px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/gegenwartskunst/gartensaison-eroffnet-%e2%80%93-gegenwartskunst-im-stadel-garten/attachment/skulpturen-3002_web" rel="attachment wp-att-5278"><img class="size-large wp-image-5278 " title="SKULPTUREN-3002_web" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2013/04/SKULPTUREN-3002_web-266x400.jpg" alt="" width="266" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Blickachse im Städel Garten: im Vordergrund die Skulptur „Narcisse (Brunnenfigur)“ (1928/29) von Gustav Heinrich Wolff, im Hintergrund Markus Lüpertz‘ Bronzeskulptur „Hirte“ (1986). Foto: Norbert Miguletz; © „Hirte“: VG Bild-Kunst, 2013</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Gast wird zum Zuhörer, zum Lauschenden, zum Angesprochenen<br />
</strong>In einer ruhigen Ecke des Gartens lädt eine zunächst unscheinbare Bank zum Verweilen ein: <em>The Bench</em> (2012) von <strong>Janet Cardiff &amp; George Bures Miller</strong> (geb. 1957 in Brussels, Ontario, Kanada, bzw. 1960 in Vegreville, Alberta, Kanada). Nimmt man Platz, findet man sich unerwartet inmitten eines geflüsterten Monologs wieder. Eine Frauenstimme verliest einen Brief und kommentiert diesen zugleich: Wir werden zum Zuhörer, zum Lauschenden, aber auch zum Angesprochenen, wenn sich die verschiedenen Ebenen – Garten, Imagination, Brief, Dialog, Selbstgespräch – zunehmend vermischen. Die Soundinstallation richtet sich allein an den Hörsinn des „Betrachters“ und lässt dabei subjektive wie assoziative Bilder vor dem geistigen Auge entstehen.</p>
<p><strong>Strenge und Schlichtheit<br />
</strong><em>Shutter’s Lullaby/Ellipse for Städel</em> (2012) des in Berlin lebenden Künstlers <strong>Olaf Nicolai </strong>(geb. 1962 in Halle a. d. Saale) ist ein begehbarer Pavillon aus schwarzen Perlenschnüren. Diese umschreiben zwei konzentrische Ellipsen, die zugleich transparent und geschlossen sind. Die Strenge und Schlichtheit der Formen erinnert an die wuchtigen Installationen Richard Serras. Zugleich erzeugen die ständige Bewegung und Überschneidung der Perlenschnüre eine Art optischer Täuschung, wie wir sie aus der Op-Art kennen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_5279" class="wp-caption alignnone" style="width: 435px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/gegenwartskunst/gartensaison-eroffnet-%e2%80%93-gegenwartskunst-im-stadel-garten/attachment/skulpturen-3130_web" rel="attachment wp-att-5279"><img class="size-full wp-image-5279" title="SKULPTUREN-3130_web" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2013/04/SKULPTUREN-3130_web.jpg" alt="" width="425" height="283" /></a><p class="wp-caption-text">Skulpturen im Städel Garten: Das Werk &quot;Shutter&#39;s Lullaby / Ellipse for Städel&quot; (2012) von Olaf Nicolai ist im Vordergrund zu sehen, dahinter wird die Arbeit &quot;Erster Schornstein II&quot; (2013) von Jan Svenungsson noch aufgebaut. Foto: Norbert Miguletz.; © Olaf Nicolai und VG Bild-Kunst, Bonn 2013 / Jan Svenungsson</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Surreale Orte<br />
</strong>Zudem wird im Städel Garten <em>Erster Schornstein II</em> (2013) des schwedischen Künstlers <strong>Jan Svenungsson </strong>(geb. 1961 in Lund, Schweden) gezeigt. Die zehn Meter hohe Skulptur wurde erstmals 1992 vor dem Moderna Museet Stockholm als erste einer ganzen Reihe von Kunst-Schornsteinen platziert und zieht nun in den Städel Garten. Seit den 1990er-Jahren errichtet der in Berlin lebende Svenungsson vereinzelte, funktionslose Schornstein-Skulpturen und verwandelt damit unterschiedlichste Orte in surreale (Stadt-)Landschaften im Stile Giorgio de Chiricos.</p>
<p><strong></strong> </p>
<p><strong>Silke Janßen ist als Pressereferentin im Städel Museum tätig. Wann der Mond über der Insel Capri scheint, weiß sie nun sehr genau, denn beim Blick aus dem Bürofenster ist die Arbeit <em>Capri Moon</em> von Tobias Rehberger bestens zu sehen.</strong></p>
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		<title>Ausgezeichnet! Innovatives Lehrformat des Städel und der Goethe-Universität erhält Preis</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 15:52:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Janßen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dr. Martin Engler]]></category>
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		<category><![CDATA[Goethe-Universität Frankfurt am Main]]></category>
		<category><![CDATA[Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre]]></category>
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		<category><![CDATA[Wael Shawky]]></category>
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		<category><![CDATA[Yael Bartana]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits seit Mitte 2010 erarbeiten Studierende der Kunstgeschichte und des Historischen Seminars der Goethe-Universität Frankfurt am Main mehrere Ausstellungen zur zeitgenössischen (Video-) Kunst, die in der eigenen „Studiengalerie 1.357“ auf dem Frankfurter Campus Westend im IG-Farben-Haus gezeigt werden. Zu sehen waren bislang bereits Arbeiten von international bekannten Künstlern wie Yael Bartana (*1970 in Afula, Israel),William [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bereits seit Mitte 2010 erarbeiten Studierende der Kunstgeschichte und des Historischen Seminars der Goethe-Universität Frankfurt am Main mehrere Ausstellungen zur zeitgenössischen (Video-) Kunst, die in der eigenen „Studiengalerie 1.357“ auf dem Frankfurter Campus Westend im IG-Farben-Haus gezeigt werden. Zu sehen waren bislang bereits Arbeiten </strong><strong>von international bekannten Künstlern wie Yael Bartana (*1970 in Afula, Israel)</strong><span style="color: #000000;">,</span><strong>William Kentridge (*1955 in Johannesburg, Südafrika) oder Erik van Lieshout (*1968 in Deurne, Niederlande). Das Besondere dieser interdisziplinären Studiengruppe: Sie ist zugleich auch ein Kooperationsprojekt mit dem Städel Museum, denn das wöchentliche Seminar wird gemeinsam von Dozenten der Universität und Dr. Martin Engler, Sammlungsleiter der Gegenwartskunst im Städel, geleitet. Das innovative Lehrformat mit dem Titel „Erinnerungskultur, Gedächtnispolitik und Bildgebrauch“ wurde nun mit einem Preis ausgezeichnet.</strong></p>
<div id="attachment_4990" class="wp-caption alignnone" style="width: 435px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/gegenwartskunst/ausgezeichnet-innovatives-lehrformat-des-stadel-und-der-goethe-universitat-erhalt-preis/attachment/preisverleihung-199_web" rel="attachment wp-att-4990"><img class="size-full wp-image-4990" title="Preisverleihung-199_web" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2013/03/Preisverleihung-199_web.jpg" alt="" width="425" height="332" /></a><p class="wp-caption-text">Ausgezeichnet! Die Leiter der Studiengalerie bei der Preisverleihung im Schloss Biebrich in Wiesbaden Dr. Henning Engelke (Goethe-Universität Frankfurt a. M.), Prof. Dr. Michael Madeja (Geschäftsführung Hertie Stiftung), Dr. Martin Engler (Städel Museum), Prof. Dr. Bernhard Jussen (Goethe-Universität Frankfurt a. M.) und die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst Eva Kühne-Hörmann (v.l.n.r.) Foto: Uwe Dettmar</p></div>
<p><strong><span id="more-5216"></span></strong></p>
<p><strong></strong> </p>
<p><strong>Unterschiedliche Methoden, andere Fragestellungen<br />
</strong>Rund 20 Studierende blicken auf ihre Kommilitonin, die gerade hinter dem Pult steht, um ihren Entwurf der Eröffnungsrede vorzutragen. Noch ist es ein Versuch, der in wenigen Wochen jedoch ganz real die Ausstellung der Studiengalerie 1.357 eröffnen soll. Bevor die Seminarteilnehmerin auf ihre Rede eine Rückmeldung von den drei Dozenten erhält, fragen diese zunächst offen in die Runde: „Und, fandet ihr sie gut? Muss noch was geändert werden?“ Was auf den ersten Blick wie ein gewöhnliches Seminar wirkt, ist alles andere als eine alltägliche universitäre Veranstaltung. Denn zum einen stammen die Studierenden aus unterschiedlichen Fachbereichen – Kunstgeschichte und Geschichtswissenschaften – und neben den Dozenten Prof. Dr. Bernhard Jussen und Dr. Henning Engelke ist mit Dr. Martin Engler vom Städel zudem ein Kurator aus der Praxis dabei – unterschiedliche Fragestellungen, andere Methoden und Herangehensweisen, wenn es darum geht, eine Ausstellung zu erarbeiten. Dieses innovative Konzept wurde nun mit dem 3. Preis des Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre 2012 prämiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_5262" class="wp-caption alignnone" style="width: 435px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/?attachment_id=5262"><img class="size-full wp-image-5262" title="studiengalerie_web" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2013/04/studiengalerie_web.jpg" alt="" width="425" height="277" /></a><p class="wp-caption-text">Blick in den Ausstellungsraum der Studiengalerie 1.357 in der Frankfurt Goethe-Universität</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Autonomes Seminar<br />
</strong>Die Idee zu dieser seit 2010 stattfindenden außergewöhnlichen Seminar-Kooperation reifte bereits 2009 heran, als sich Martin Engler und Bernhard Jussen (Professor für Mittelalterliche Geschichte am Historischen Seminar) kennenlernten. „Spannend an dieser Zusammenarbeit schien uns die Möglichkeit, die Dinge aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und zu bewerten“, sagt Martin Engler und fügt hinzu: „Sowohl für uns Lehrende, als auch für die Studierenden.“ Die Studiengruppe, die die „Studiengalerie 1.357“ betreibt, versteht sich als autonomes Seminar. Das Konzept und das Format definieren die Studierenden selbst. Sie suchen Videoarbeiten zeitgenössischer Künstler aus, diskutieren die Vorschläge und verteidigen notfalls den eigenen Favoriten vor den Kommilitonen und den Lehrenden. Sobald der Film, der in der Studiengalerie gezeigt werden soll, feststeht, wird die gesamte Ausstellungsplanung ebenfalls von der Seminargruppe umgesetzt: Die Vermittlungstexte werden selbst geschrieben, die Eröffnung organisiert, eine Pressemitteilung verfasst, Poster gedruckt, die Reden gehalten, usw.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_5260" class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/?attachment_id=5260"><img class="size-full wp-image-5260" title="studiengalerie_2010-10 Lieshout Eroeffnung_web" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2013/04/studiengalerie_2010-10-Lieshout-Eroeffnung_web.jpg" alt="" width="510" height="233" /></a><p class="wp-caption-text">Eröffnung einer Ausstellung der Studiengalerie 1.357</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Praxiserfahrung mit Experten<br />
</strong>Inzwischen besuchen einige Studierende bereits zum wiederholten Male das Seminar – auch ohne die Verpflichtung einen Schein erwerben zu müssen, denn was in diesem Seminar zählt, ist die gewonnene Praxiserfahrung mit Experten. Der mit 10.000 Euro dotierte Hochschulpreis fließt übrigens wieder an die Studiengalerie zurück: „Wir finanzieren damit Aufsichten, die dem Besucher dann Rede und Antwort stehen können“, freut sich Martin Engler. Denn ganz essentiell bei diesem Projekt ist der Dialog: „So können wir mit den Besuchern ins Gespräch kommen und die Ausstellungsinhalte weiter vermitteln“.</p>
<p>Die nächsten Ausstellungseröffnungen der „Studiengalerie 1.357“ finden am Mittwoch, 24. April sowie am Mittwoch, 12. Juni 2013 statt. Herzlich willkommen sind natürlich nicht nur Studenten! Im April wird ein Film des ägyptischen documenta13-Teilnehmers Wael Shawky gezeigt, im Juni folgt ein Film von Städel-Professor Simon Starling.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ort:</strong> Studiengalerie, Raum 1.357, Johann Wolfgang Goethe-Universität / Campus Westend, IG-Farben-Haus, Grünburgplatz 1, 60323 Frankfurt am Main<br />
<strong>Öffnungszeiten der Studiengalerie</strong>: montags bis donnerstags von 12-17 Uhr<br />
<strong>Weitere Informationen</strong> erhaltet Ihr auf dem <a title="Blog der Studiengalerie" href="http://studiengalerie1357.wordpress.com/" target="_blank">Blog der Studiengalerie</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Autorin Silke Janßen ist beim Städel Museum als Pressereferentin tätig.  Für diesen Blogbeitrag nahm sie an einem der Seminare teil und ist schon sehr gespannt auf die beiden kommenden Ausstellungen.</p>
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		<title>Ständig in Bewegung! Die nicht ganz so permanenten Sammlungspräsentationen im Städel</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Mar 2013 20:37:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Janßen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Städel Museum sind nicht nur immer wieder verschiedenste Werke aus der eigenen sowie aus internationalen Sammlungen in den aufwändigen Sonderausstellungen zu entdecken, auch die ständigen Sammlungsbereiche sind stets in Bewegung. Etwa, wenn Gemälde oder Skulpturen auf Reisen gehen und in anderen Institutionen gezeigt werden. So ist derzeit unter anderem das Gemälde „Goethe in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Städel Museum sind nicht nur immer wieder verschiedenste Werke aus der eigenen sowie aus internationalen Sammlungen in den aufwändigen Sonderausstellungen zu entdecken, auch die ständigen Sammlungsbereiche sind stets in Bewegung. Etwa, wenn Gemälde oder Skulpturen auf Reisen gehen und in anderen Institutionen gezeigt werden. So ist derzeit unter anderem das Gemälde „Goethe in der Campagna“ von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein auf dem Weg nach Paris. Dort wird es für drei Monate in keinem geringeren Museum als dem Louvre präsentiert. Aber keine Sorge – dafür empfängt Euch im Städel Museum nun im ersten Saal des Sammlungsbereichs „Kunst der Moderne“ ein komplett neu inszenierter Max-Beckmann-Raum. </strong></p>
<div id="attachment_5091" class="wp-caption alignnone" style="width: 435px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/kunst-der-moderne/standig-in-bewegung-die-nicht-ganz-so-permanenten-sammlungsprasentationen-im-stadel/attachment/umhaengung_moderne_3_web" rel="attachment wp-att-5091"><img class="size-full wp-image-5091" title="umhaengung_moderne_3_web" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2013/03/umhaengung_moderne_3_web.jpg" alt="" width="425" height="308" /></a><p class="wp-caption-text">Auch die permanenten Sammlungsbereiche sind stets in Bewegung. Hier wird gerade das Werk &quot;Pietà&quot; von Franz von Stuck gehangen.</p></div>
<p><span id="more-5092"></span></p>
<p>Für die große Überblicksausstellung im Louvre vom 28. März bis zum 24. Juni 2013 mit dem Titel „De l´Allemagne, 1800–1939. De Friedrich à Beckmann“ (Aus Deutschland, 1800–1939. Von Friedrich bis Beckmann) sind neben Tischbeins Goethe von 1787 noch weitere Höhepunkte aus der Städel Sammlung, unter anderem von Anselm Feuerbach oder Franz Pforr, nach Paris ausgeliehen. Die dadurch entstandenen Freiräume im Gartenflügel wurden nun genutzt, um andere Schwerpunktsetzungen in der ständigen Sammlungspräsentation zu ermöglichen, Querverbindungen aufzuzeigen und Werke, die oftmals längere Zeit im Depot schlummerten, neu in die Sammlung einzubinden.</p>
<p><strong>Besondere Highlights in den Kabinetten</strong><br />
So wird der Besucher beim Eintreten in die Sammlung der Moderne nun von einem großen Max-Beckmann-Raum empfangen. Der Maler zog 1915 nach Frankfurt und entwickelte hier seinen später weltberühmten Stil, der sich an die Neue Sachlichkeit und den Expressionismus anlehnt. In den beiden links und rechts an den Saal anschließenden kleineren Kabinetten werden ab dem Wochenende zudem zwei spezielle Themenaspekte beleuchtet: Zum einen finden sich hier verschiedenste Werke zum Thema „Zwischen den Kriegen“, unter ihnen auch ein neu erworbenes Werk der Sammlung, das Ende 2012 angekauft wurde und nun erstmals im Städel zu sehen ist: Das Gemälde „Schäferhund“ (1928) von Otto Dix. Das andere Kabinett widmet sich ausführlich den Werken der Malerin und Zeichnerin Ottilie W. Roederstein (1859–1937), die über 20 Jahre in Frankfurt am Main sowie in Hofheim am Taunus wirkte und ein Atelier der Städelschule bezog.</p>
<p> <strong>„Dreigestirn des deutschen Impressionismus“</strong><br />
Neben vereinzelten Umhängungen in der Sammlung – so ist nun unter anderem das 1891 entstandene Werk „Pietà“ von Franz von Stuck wieder zu sehen – wurde zudem ein weiterer Saal komplett neu inszeniert:  Unter dem Titel „Dreigestirn des deutschen Impressionismus“ sind in einem neu eingerichteten Saal Werke der Maler Lovis Corinth, Max Liebermann und Max Slevogt versammelt, die 1898 gemeinsam im Direktorium der oppositionellen Künstlervereinigung „Berliner Secession“ zusammen wirkten. Ihr gemeinsames Anliegen einer künstlerischen Erneuerung und Abgrenzung vom bis dahin dominierenden akademischen Kunstbetrieb zeigt sich hier eindrücklich in ihren unterschiedlichen Malweisen.</p>
<p><strong>Realismus, Naturalismus, Impressionismus<br />
</strong>Auch dem Maler Wilhelm Trübner (1851–1917) wird im Zuge der Umhängungen im Sammlungsbereich „Kunst der Moderne“ ein eigenes Kabinett gewidmet. Trübner, der stilistisch dem Realismus und Naturalismus, später auch dem Impressionismus nahestand, wurde 1896 an die Städelschule berufen, um für ein Jahr das Meisteratelier für Malerei zu übernehmen. 1897 eröffnete er in einem Gastatelier des Städelschen Kunstinstituts eine private Malschule, um vor allem Damenklassen zu lehren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Silke Janßen arbeitet im Städel Museum als Pressereferentin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>„Die Kunst und ich“ – auf Du und Du mit den Meisterwerken des Städel</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Mar 2013 14:56:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Janßen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Grauen, Wut, Liebe, Neugierde, Empörung – diese und viele andere Emotionen sind seit Jahrhunderten immer wieder große Themen in der Kunst. Das Städel Museum bietet deswegen Besuchern mit seiner facettenreichen Audioguide-Tour „Die Kunst und ich“ die Möglichkeit, sich den Werken auf eine ungewöhnliche Weise zu nähern, anstatt nur über Daten, Namen und Stilrichtungen zu informieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Grauen, Wut, Liebe, Neugierde, Empörung – diese und viele andere Emotionen sind seit Jahrhunderten immer wieder große Themen in der Kunst. Das Städel Museum bietet deswegen Besuchern mit seiner facettenreichen Audioguide-Tour „Die Kunst und ich“ die Möglichkeit, sich den Werken auf eine ungewöhnliche Weise zu nähern, anstatt nur über Daten, Namen und Stilrichtungen zu informieren. Nun berichtete auch der Radiosender HR2  über den besonderen Audioguide und stellte die vier verschiedenen Bilderrouten  „Der Reiz des Bösen“, „Verlieren und Trauern“, „Provokation Gegenwartskunst“ und „Verrückt nach Liebe“ genauer vor.  Den Beitrag mit einem stimmungsvollen Einblick in diese außergewöhnliche Städel-Tour könnt Ihr hier noch einmal nachhören.</strong></p>
<div id="attachment_4994" class="wp-caption alignnone" style="width: 284px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/blick-hinter-die-kulissen/%e2%80%9edie-kunst-und-ich%e2%80%9c-%e2%80%93-auf-du-und-du-mit-den-meisterwerken-des-stadel/attachment/blog_audioguide_web_2" rel="attachment wp-att-4994"><img class="size-large wp-image-4994" title="blog_audioguide_web_2" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2013/03/blog_audioguide_web_2-274x400.jpg" alt="" width="274" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Die Kunst und ich: außergewöhnliche Audiguide-Tour durch das Städel Museum.</p></div>
<p><span id="more-4991"></span></p>
<p>Wie ein roter Faden ziehen sich die Themen der Audiotour „Die Kunst und ich“ durch die gesamten Ausstellungsräume des Städel Museums.  Die  wie kleine Hörspiele gestalteten Beiträge bieten einen überraschenden Blick auf die unterschiedlichen Werke quer durch die Jahrhunderte.  Wer sich für die Audioguide-Tour „Die Kunst und ich“ entscheidet, muss aber keinesfalls auf Fakten und Zahlen verzichten: Es gibt zusätzlich auf jedem Gerät die Möglichkeit über die Highlight- und Städeltouren weiterführende Informationen zu den Werken zu erhalten. Und wer schon jetzt neugierig geworden ist: Auch auf unserer <a title="Städe Museum Audioguide" href="http://www.staedelmuseum.de/sm/index.php?StoryID=1664" target="_blank">Website</a>  geben Hörproben einen ersten Eindruck der Tour.<br />
<br /><img src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2013/03/blog_audioguide_web.jpg" width="" height="" alt="media" /><br />
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Audioguide ist an der Kasse des Städel Museums für 4 Euro erhältlich. Neben der Tour „Die Kunst und ich“  beinhaltet er ebenfalls die Tour „Das Ganze Städel“ sowie die „Highlight“-Touren. Zudem gibt es eine kostenlose Audioführung, die speziell für Kinder entwickelt wurde. Für große Sonderausstellungen werden zusätzlich eigene Audioguides angeboten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Autorin Silke Janßen ist Pressereferentin im Städel Museum. Bislang hat sie es noch nicht geschafft, alle Werke mit der Tour zu erkunden, ist nun aber schon sehr neugierig auf die einzelnen Beiträge.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was macht eigentlich eine Grafikerin im Museum?</title>
		<link>http://blog.staedelmuseum.de/blick-hinter-die-kulissen/was-macht-eigentlich-eine-grafikerin-im-museum</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Feb 2013 16:21:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela Bamberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick hinter die Kulissen]]></category>
		<category><![CDATA[#KBlogparade2013]]></category>
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		<category><![CDATA[Residenzmuseum]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarze Romantik. Von Goya bis Max Ernst]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Münchner Residenzmuseum ruft in seiner aktuellen Blogparade Museumskollegen auf, zum Thema „Der Blick hinter die Kulisse – unser Arbeitsalltag“ verschiedene Berufe im Museum vorzustellen. Denn nicht jeder hat eine genaue Vorstellung davon, welche Berufsgruppen hinter den Kulissen eines Museums überhaupt tätig sind.  Wir geben hier einen Einblick in die Arbeit von unserer Grafikerin Cathrin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Münchner Residenzmuseum ruft in seiner aktuellen Blogparade Museumskollegen auf, zum Thema „<a title="Der Blick hinter die Kulisse - unser Arbeitsalltag" href=" http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=2404" target="_blank">Der Blick hinter die Kulisse – unser Arbeitsalltag</a>“ </strong><strong>verschiedene Berufe im Museum vorzustellen. Denn nicht jeder hat eine genaue Vorstellung davon, welche Berufsgruppen hinter den Kulissen eines Museums überhaupt tätig sind.  Wir geben hier einen Einblick in die Arbeit von unserer Grafikerin Cathrin Ladwig.</strong> </p>
<div id="attachment_4827" class="wp-caption alignnone" style="width: 198px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/blick-hinter-die-kulissen/was-macht-eigentlich-eine-grafikerin-im-museum/attachment/sm_12_09_sr_plakat_6_1-indd" rel="attachment wp-att-4827"><img class="size-large wp-image-4827" title="SM_12_09_SR_Plakat_6_1.indd" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2013/02/Plakat_6_1_blog-188x400.jpg" alt="" width="188" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Ausstellungsplakat der &quot;Scharzen Romantik&quot;</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-4824"></span></p>
<p>Bereits seit vier Jahren sorgt Grafikerin Cathrin Ladwig dafür, dass Passanten und Kunstfreunde sich schon auf den ersten Blick für die Themen und Ausstellungen unseres Museums begeistern: Ihre Banner und Plakate, die Einladungskarten und Flyer vom Städel Museum und der Liebieghaus Skulpturensammlung ziehen sofort Aufmerksamkeit auf sich und machen Besucher auf das Programm unserer beiden Häuser neugierig. Doch wie geht Cathrin Ladwig dabei eigentlich vor?<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Die Entstehung eines Ausstellungsplakats<br />
</strong>Der Weg von der ersten Idee bis zum fertigen Ausstellungsplakat ist immer wieder ein langwieriger, aber auch spannender und kreativer Prozess. Alles beginnt mit einem ersten Vorgespräch gemeinsam mit dem Ausstellungskurator. Dieser stellt das Konzept der kommenden Schau vor und zeigt erste Abbildungen der Werke, die in der Ausstellung präsentiert werden. Hierbei sind nicht nur Kunstwerke unserer Sammlung vertreten, sondern oftmals auch zahlreiche Leihgaben aus internationalen Museen. Schon bei diesem ersten Treffen hält die Grafikerin Ausschau nach Arbeiten, die dem Betrachter sofort ins Auge stechen, die sich auf besondere Art und Weise von anderen abheben.</p>
<p>Neben dem richtigen Motiv spielt ebenso die Schrift eine  wichtige Rolle, denn durch die wird der jeweilige Charakter der Ausstellung gespiegelt. In der Ausarbeitung der ersten Entwürfe werden hierzu verschiedenste Bildausschnitte und Schrifttypen getestet – ist die Optik sowohl anspruchsvoll, als auch ansprechend? Und wird die Aussage der Ausstellung prägnant vermittelt? Mit der anschließenden Fertigstellung des Plakats und den ersten Adaptionen des „Kampagnenmotives“ für weitere Printmedien, wie die Einladungskarte und der Ausstellungsflyer, wird schließlich die finale Kampagne vorbereitet. Erste Werbemittel zur Ausstellung müssen teilweise schon bis zu sechs Monate vor Ausstellungsbeginn vorliegen.</p>
<p><strong>Lieblingsprojekt „Schwarze Romantik. Von Goya bis Max Ernst“</strong><br />
Cathrin Ladwigs bisheriges Lieblingsprojekt war die Ausstellung zur <a title="Ausstellungsfilm zur &quot;Schwarzen Romantik&quot;" href="http://www.youtube.com/watch?v=kfZbNPuOZek" target="_blank">„Schwarzen Romantik“</a>. In der Ausstellung wurden über 200 Exponate aus den Bereichen Gemälde, Grafik, Film und Fotografie sowie Skulptur gezeigt – diese Vielzahl an Medien und die Themenvielfalt von abgründig über geheimnisvoll bis böse, boten ihr einen breiten Spielraum für die Gestaltung der Kampagne.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Autorin Daniela Bamberger leitet die Abteilung Content Management und teilt sich mit Grafikerin Cathrin Ladwig das Büro. Sie ist immer wieder begeistert von ihren neuen Entwürfen, egal ob Plakat oder Zaunbanner.</p>
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		<title>Hereinspaziert: Neujahrsempfang des KinderKunstKlubs</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jan 2013 08:55:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirsten Herrmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Schirn Kunsthalle]]></category>
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		<description><![CDATA[Beim KinderKunstKlub können junge Mitglieder im Alter zwischen sechs und 13 Jahren an Führungen und Workshops zur Sammlung und aktuellen Ausstellungen teilnehmen, aber auch regelmäßig beim Blick hinter die Kulissen erfahren, wie unsere Bilder an die Wand kommen, wo der Direktor sitzt oder wie man Skulpturen restauriert. Am Sonntag, den 13. Januar 2013, luden die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beim KinderKunstKlub können junge Mitglieder im Alter zwischen sechs und 13 Jahren an Führungen und Workshops zur Sammlung und aktuellen Ausstellungen teilnehmen, aber auch regelmäßig beim Blick hinter die Kulissen erfahren, wie unsere Bilder an die Wand kommen, wo der Direktor sitzt oder wie man Skulpturen restauriert. Am Sonntag, den 13. Januar 2013, luden die Schirn Kunsthalle Frankfurt,  das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung nun erstmals zum Neujahrsempfang des KinderKunstKlubs – und rund 300 kleine und große Gäste kamen!</strong></p>
<div id="attachment_4600" class="wp-caption alignnone" style="width: 435px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/veranstaltungen/hereinspaziert-neujahrsempfang-des-kinderkunstklubs/attachment/kinderworkshop-im-frankfurter-stadel" rel="attachment wp-att-4600"><img class="size-full wp-image-4600" title="Kinderworkshop im Frankfurter Städel" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2013/01/blog_neujahrsempfang_4.jpg" alt="" width="425" height="339" /></a><p class="wp-caption-text">Der KinderKunstKlub lud ein zum ersten Neujahrsempfang.</p></div>
<p><strong><span id="more-4601"></span></strong></p>
<p>Im Jahr 2007 stellten die Schirn Kunsthalle Frankfurt, das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung mit dem <a title="KinderJunstKlub" href="http://www.staedelmuseum.de/sm/index.php?StoryID=1653" target="_blank">KinderKunstKlub </a> ein ganz besonderes Projekt gemeinsam auf die Beine:  Hier wird das Interesse für Kunst bei Kindern im Alter zwischen sechs und 13 Jahren geweckt und mit abwechslungsreichen Atelierkursen die eigene Kreativität gefördert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4611" class="wp-caption alignnone" style="width: 298px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/veranstaltungen/hereinspaziert-neujahrsempfang-des-kinderkunstklubs/attachment/blog_neujahrsempfang_5" rel="attachment wp-att-4611"><img class="size-large wp-image-4611" title="blog_neujahrsempfang_5" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2013/01/blog_neujahrsempfang_5-288x400.jpg" alt="" width="288" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Lieblingsfarbe Blau: Auf dem Bild von Nicolas darf diese Farbe natürlich nicht fehlen.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Papierblumen, Ton und 700 Jahre Kunstgeschichte<br />
</strong>Am Sonntag, den 13. Januar 2013,  luden die Schirn, das Städel und das Liebieghaus nun erstmals alle rund 450 Mitglieder zum Neujahrsempfang ein – und ihre Freunde und Familien durften sie gleich mitbringen!  Die drei Häuser boten ein eigens für den Tag geplantes, spannendes Programm mit zahlreichen Führungen durch die Ausstellungen. Im Mittelpunkt standen dabei  vor allem die offenen Ateliers, die dazu anregten, selbst kreativ zu werden. In der Schirn lud das Studio zur Gestaltung bunter Papierblumen ein, im Liebieghaus konnten die Kinder bei der Arbeit mit Ton aktiv werden und im Städel warteten Workshops zu 700 Jahren Kunstgeschichte. Nicolas gestaltete dort zum Beispiel ein Bild mit viel Blau: „Kunstunterricht habe ich auch in der Schule,“ erklärt der Zehnjährige. „Aber im Museum macht es mir mehr Spaß!“ Sein Lieblingsbild von Yves Klein, das im Städel Museum hängt, ist natürlich ebenfalls in seiner Lieblingsfarbe Blau gemalt worden. Er hat es sich bereits zuvor bei einer Führung angeschaut. Und da Kunst ansehen hungrig macht, konnte er sich in den Städel Ateliers gleich mit Cookies stärken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4597" class="wp-caption alignnone" style="width: 388px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/veranstaltungen/hereinspaziert-neujahrsempfang-des-kinderkunstklubs/attachment/blog_neujahrsempfang_1" rel="attachment wp-att-4597"><img class="size-large wp-image-4597" title="blog_neujahrsempfang_1" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2013/01/blog_neujahrsempfang_1-378x400.jpg" alt="" width="378" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Ihr gefällt der Maler Emil Schumacher: Sonya Maite während des Neujahrsempfangs des KinderKunstKlubs im Städel Museum</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Offene Türen<br />
</strong>Ein ganz besonderes Highlight erwartete die kleinen und großen Gäste im Liebieghaus: Der Turm der Villa! Dieser ist für Gäste eigentlich geschlossen und öffnete für den KinderKunstKlub nun ausnahmsweise seine Tür. So wandelten die Kinder auf den Spuren des Barons Liebieg durch dessen Villa, bis sie hoch oben über den Dächern Frankfurts angekommen waren. In der Schirn nahmen Rudi und Ekkehard die Kinder mit auf eine Reise durch die Ausstellung „Gustave Caillebotte“ – und der Akkordeonspieler Vassili Dück ließ dazu Klänge aus Frankreich ertönen. Sonya Maite (11) besuchte hingegen gemeinsam mit ihrer Freundin Eileen im Städel die Führung rund ums Thema „Farben und Formen“. Die Gegenwartskunst hat ihr dabei sehr gefallen, vor allem ein Gemälde von Emil Schumacher. Sie kennt Städel, Liebieghaus und Schirn bereits sehr gut, hat hier auch schon einmal ihren Geburtstag gefeiert. Auch Helen (wird bald 7) und Esther (10) hat die Führung gut gefallen: „Wie schon beim letzten Mal beim KinderKunstKlub. Aber wann das war, daran können wir uns nicht mehr erinnern…“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4598" class="wp-caption alignnone" style="width: 329px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/veranstaltungen/hereinspaziert-neujahrsempfang-des-kinderkunstklubs/attachment/blog_neujahrsempfang_2" rel="attachment wp-att-4598"><img class="size-large wp-image-4598" title="blog_neujahrsempfang_2" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2013/01/blog_neujahrsempfang_2-319x400.jpg" alt="" width="319" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Hereinspaziert: Programm des Neujahrsempfangs des KinderKunstKlubs im Städel Museum, der Schirn Kunsthalle und der Liebieghaus Skulpturensammlung.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>So waren Schirn, Städel und Liebieghaus am 13. Januar Gastgeber für viele junge Kunstfans und -experten und solche, die es noch werden wollen. Der KinderKunstKlub, der übrigens von der Fraport AG gefördert wird, zeigte sich also von seiner lebendigsten Seiten: Um den Nachwuchs müssen sich die Frankfurter Museen keine Sorgen machen, das Interesse ist groß. Und Anabellas Feedback zum KinderKunstKlub? „Wunschlos glücklich!!!“</p>
<p>Weitere Informationen zum KinderKunstKlub erhaltet Ihr auf unserer <a title="KinderKunstKlub" href="http://www.staedelmuseum.de/sm/index.php?StoryID=1653" target="_blank">Website</a> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Autorin Kirsten Herrmann ist seit Mai 2010 als Mitarbeiterin im Bereich Bildung &amp; Vermittlung des Städel Museums tätig und betreut hierbei unter anderem – aber immer mit vollem Einsatz und Herzblut – den KinderKunstKlub.</p>
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		<title>Fünf Fragen an den Architekten Andreas Spiess zur Ausstellungsarchitektur der &#8220;Schwarzen Romantik&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Sep 2012 15:31:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Heider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick hinter die Kulissen]]></category>
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		<description><![CDATA[Das erstklassige Design des im November 2011 eröffneten Museumsshop mit Buchladen und Café sowie der Städelbibliothek hat das Städel Museum dem Dresdner Architekten Andreas Spiess zu verdanken. Nun ist Andreas Spiess (SPIESS Interior Design, Dresden) einmal mehr in Frankfurt unterwegs. Diesmal als kreativer Kopf für die Ausstellungsarchitektur der großen Herbstausstellung „Schwarze Romantik. Von Goya bis Max Ernst“. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das erstklassige Design des im November 2011 eröffneten Museumsshop mit Buchladen und Café sowie der Städelbibliothek hat das Städel Museum dem Dresdner Architekten Andreas Spiess zu verdanken. Nun ist Andreas Spiess (SPIESS Interior Design, Dresden) einmal mehr in Frankfurt unterwegs. Diesmal als kreativer Kopf für die Ausstellungsarchitektur der großen Herbstausstellung „Schwarze Romantik. Von Goya bis Max Ernst“. Wir konnten bereits einen Blick auf den Aufbau der Ausstellung werfen und haben dabei dem Architekten fünf Fragen gestellt.</strong> </p>
<p><a href="http://blog.staedelmuseum.de/kunst-der-moderne/funf-fragen-an-den-architekten-andreas-spiess-zur-ausstellungsarchitektur-der-schwarzen-romantik/attachment/img_2781" rel="attachment wp-att-3400"><img class="aligncenter size-large wp-image-3400" title="IMG_2781" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2012/09/IMG_2781-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a></p>
<p><span id="more-3397"></span></p>
<p><strong>1. Herr Spiess, Sie sind für die Ausstellungsarchitektur der „Schwarzen Romantik“ verantwortlich. Was hat Sie an dem Projekt am meisten gereizt?</strong></p>
<p>Nachdem ich mich im vergangenen Jahr bereits intensiv mit den Serviceflächen – Shop, Bibliothek und Café – im Städel beschäftigt habe, war es natürlich eine spannende Herausforderung, nun auch einmal die Architektur eines großen Ausstellungsprojektes im Städel zu konzipieren. Interessant war dabei der bereits im Titel der Ausstellung angelegte Spagat, den das Thema der Schwarzen Romantik mit sich bringt. Was erwartet der Besucher – Romantik oder Gothic? Diese Frage beantwortet sich ab der kommenden Woche im Städel!</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<div id="attachment_3403" class="wp-caption aligncenter" style="width: 203px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/kunst-der-moderne/funf-fragen-an-den-architekten-andreas-spiess-zur-ausstellungsarchitektur-der-schwarzen-romantik/attachment/neues-bild" rel="attachment wp-att-3403"><img class="size-medium wp-image-3403" title="Neues Bild" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2012/09/Neues-Bild-193x200.jpg" alt="" width="193" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Andreas Spiess</p></div>
</div>
<p><strong> 2. In Kooperation mit dem Deutschen Filmmuseum werden erstmals innerhalb einer Ausstellung im Städel Ausschnitte von Filmklassikern wie <em>Frankenstein</em> (1931), <em>Dracula</em> (1931), <em>Faust</em> (1926), <em>Vampyr </em>(1931/32) oder <em>Der Fuhrmann des Todes</em> (1921) gezeigt. Wie wird dieses Medium in die Ausstellung integriert?</strong></p>
<p>Es wird insgesamt vier Bereiche innerhalb der Ausstellung geben, in denen Filme gezeigt werden, denn die Schwarze Romantik äußert sich nicht nur in Gemälden oder Skulpturen, sondern auch in filmischen Meisterwerken. Diese Bereiche sind im Gegensatz zu früheren Ausstellungen als eigenständige und mit den Ausstellungsräumen für die Kunstwerke gleichwertige Elemente in den Rundgang durch die Ausstellung integriert. Das ist eine Premiere für das Städel Museum. Der Besucher hat dabei jederzeit die Wahl, sich auf die Filme einzulassen und sich Zeit zu nehmen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/kunst-der-moderne/funf-fragen-an-den-architekten-andreas-spiess-zur-ausstellungsarchitektur-der-schwarzen-romantik/attachment/img_2845" rel="attachment wp-att-3402"><img class="aligncenter size-large wp-image-3402" title="IMG_2845" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2012/09/IMG_2845-599x400.jpg" alt="" width="539" height="360" /></a></p>
<p><strong>3. Sie haben das bei unseren Besuchern äußerst beliebte Städel-Café entworfen, aber unter anderem auch für den Taschen Verlag Concept-Stores auf der ganzen Welt eröffnet. Eine völlig andere Aufgabe als die Architektur einer Ausstellung zu entwickeln und umzusetzen?</strong></p>
<p>Es ist auf jeden Fall ein absolutes Highlight für mich. Jahrhundertalte Meisterwerke aus dem Louvre oder dem Prado in das ihnen gebührende Licht zu setzen, ist ein bewegender Moment. Beide, Concept-Stores und Ausstellungen möchten mittels visueller Führung Gefühle und Bedürfnisse wecken und Inhalte vermitteln. Während in Buchhandlungen vor allem die haptische Verführung eine zentrale Rolle spielt, geht es in einer Ausstellung  jedoch stärker um die ehrfürchtige Annäherung an die Kunst und die Vermittlung des Themas.</p>
<p><strong>4. Gab es eine zentrale Inspirationsquelle für die Architektur der Ausstellung und wie eng ist die Abstimmung mit dem Ausstellungskurator?</strong></p>
<p>Nein, eine zentrale Inspirationsquelle gab es nicht. Das Ergebnis der Ausstellungsarchitektur ist die intensive und inspirierende Zusammenarbeit mit dem Kurator Dr. Felix Krämer und seinem Team. Dem Kurator war es wichtig, den Besucher durch die Ausstellung und das Thema zu führen. Mir war es wichtig, der Ausstellung den im wahrsten Sinn passenden Rahmen zu geben.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/kunst-der-moderne/funf-fragen-an-den-architekten-andreas-spiess-zur-ausstellungsarchitektur-der-schwarzen-romantik/attachment/img_2813" rel="attachment wp-att-3401"><img class="aligncenter size-large wp-image-3401" title="IMG_2813" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2012/09/IMG_2813-599x400.jpg" alt="" width="479" height="320" /></a></p>
<p><strong>5. Was sind Ihre kommenden Projekte?</strong></p>
<p>Zunächst werde ich den Messestand für den Taschen Verlag auf der Frankfurter Buchmesse realisieren. Anschließend folgt die Umgestaltung des Eingangsbereichs der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin. Es bleibt also spannend und vielseitig!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>ZU GAST IN DER RESTAURIERUNGSWERKSTATT DES STÄDEL MUSEUMS</title>
		<link>http://blog.staedelmuseum.de/verschiedenes/zu-gast-in-der-restaurierungswerkstatt-des-stadel-museums</link>
		<comments>http://blog.staedelmuseum.de/verschiedenes/zu-gast-in-der-restaurierungswerkstatt-des-stadel-museums#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Sep 2012 15:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Schneider und Annette Fritsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick hinter die Kulissen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Moderne]]></category>
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		<category><![CDATA[Hero und Leander]]></category>
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		<category><![CDATA[Moderne]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwarze Romantik. Von Goya bis Max Ernst]]></category>
		<category><![CDATA[Victor Müller]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch Kunstwerke altern in Würde. So bleibt ein Gemälde im Laufe der Jahrhunderte natürlich nicht in seinem frischen und unverbrauchten Urzustand erhalten. Diverse Einflüsse hinterlassen Spuren, die die Ästhetik oder auch die Unversehrtheit des Werkes beeinträchtigen können. Hier kommen die Restauratoren des Museums zu Einsatz. Sie verhelfen den jahrhundertealten Kunstschätzen zu neuer Frische und – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: left;"><strong>Auch Kunstwerke altern in Würde. So bleibt ein Gemälde im Laufe der Jahrhunderte natürlich nicht in seinem frischen und unverbrauchten Urzustand erhalten. Diverse Einflüsse hinterlassen Spuren, die die Ästhetik oder auch die Unversehrtheit des Werkes beeinträchtigen können. Hier kommen die Restauratoren des Museums zu Einsatz. Sie verhelfen den jahrhundertealten Kunstschätzen zu neuer Frische und – im besten Fall – zu Unsterblichkeit. Wir haben ihnen dabei (mit der Lupe) über die Schulter gesehen.</strong></div>
<div id="attachment_3286" class="wp-caption aligncenter" style="width: 430px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/verschiedenes/zu-gast-in-der-restaurierungswerkstatt-des-stadel-museums/attachment/027" rel="attachment wp-att-3286"><img class="size-large wp-image-3286  " title="027" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2012/09/027-600x400.jpg" alt="" width="420" height="280" /></a><p class="wp-caption-text">Abb.1 Bevor das Werk in die Restaurierungswerkstatt gebracht wird, begutachtet Restauratorin Annette Fritsch detailliert den Zustand der Leinwand und der Malschicht.</p></div>
<p><span id="more-3283"></span></p>
<p>Im Vorfeld der großen Sonderausstellung „Schwarze Romantik. Von Goya bis Max Ernst“ wurde auch Victor Müllers Werk „Hero und Leander“ (1863) aus dem Gemäldedepot des Städel in die Restaurierungswerkstatt gebracht. Hier hat die Gemälderestauratorin Annette Fritsch einige restauratorische sowie konservatorische Maßnahmen an dem großflächigen Werk des deutschen Malers vorgenommen. Restauratorische Maßnahmen betreffen die Optik und die Ästhetik wie zum Beispiel die Rekonstruktion fehlender oder geschädigter Bereiche während konservatorische Maßnahmen primär der Bewahrung des Status quo und einer nachhaltigen Substanzerhaltung dienen. Bei der Wahl der Methode und der Materialien für die Konservierung und Restaurierung muss darauf geachtet werden, dass diese das Kunstwerk nicht schädigen und sich gegebenenfalls leicht und rückstandslos wieder entfernen lassen.</p>
<div id="attachment_3289" class="wp-caption aligncenter" style="width: 312px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/verschiedenes/zu-gast-in-der-restaurierungswerkstatt-des-stadel-museums/attachment/dsc_0077" rel="attachment wp-att-3289"><img class="size-medium wp-image-3289" title="DSC_0077" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC_0077-302x200.jpg" alt="" width="302" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 2 An der Rückseite sieht man den Unterschied vor (links) und nach (rechts) der Reinigung der Leinwandrückseite besonders gut.</p></div>
<p>An dem großflächigen und rund 150 Jahre alten Werk gab es aus unterschiedlichen Gründen viel zu tun. Zum einen musste die gesamte Bildträgerrückseite von Staub, der sich im Laufe von Jahrzehnten unweigerlich festsetzt, befreit werden. Lose aufliegende Schmutz- und Staubpartikel wurden vorsichtig abgesaugt. Um die mechanische Belastung an der sehr dicken und steifen Bildschicht möglichst gering zu halten, kam hierfür ein eigens entwickeltes Absauggerät mit einer Feinregulierung zum Einsatz.</p>
<div id="attachment_3285" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/verschiedenes/zu-gast-in-der-restaurierungswerkstatt-des-stadel-museums/attachment/victor_mueller_blog_1" rel="attachment wp-att-3285"><img class="size-large wp-image-3285  " title="Victor_Mueller_Blog_1" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2012/09/Victor_Mueller_Blog_1-650x292.jpg" alt="" width="520" height="234" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 3 Zustand vor der Retusche / Abb. 4 Zustand nach abgeschlossener Retusche</p></div>
<p>Der Fachterminus Inkarnat stammt ursprünglich aus der Fassmalerei und wurde für die Malerei adaptiert. Dieser definiert den Farbton, der für die Darstellung nackter, menschlicher Körperpartien verwendet wird. Für eine möglichst naturgetreue Darstellung der menschlichen Epidermis bedurfte es mehrerer übereinanderliegender Malschichten. Um dieser die nötige Lebendigkeit zu verleihen wurde die letzte Farbschicht oftmals sehr dünn und mit einem hohen Bindemittelanteil aufgetragen, um die gewünschte Transparenz zu erreichen, so auch bei dem Werk „Hero und Leander“ von Victor Müller. In der Kunsttechnologie wird diese abschließende Farbschicht oftmals als Lasur bezeichnet. Im Rahmen einer früheren, nicht hier am Haus durchgeführten Restaurierung kamen vermutlich bei dem Versuch, den Firnis abzunehmen Lösemittel zum Einsatz, die nicht nur den Firnis, sondern auch darunter liegende Lasuren partiell lösten. Dies hatte zur Folge, dass die etwas hellere, darunterliegende Farbschicht nun zum Vorschein kam und dem Inkarnat insgesamt ein heterogenes, nahezu fleckiges Erscheinungsbild verlieh, das sich dadurch stark von anderen Bildbereichen abhob und die Lesbarkeit der Szene beeinträchtigte. Wie die Abbildung 3 auf der linken Seite zeigt, war dies partiell im Bereich des Unterleibs der Figur Leanders der Fall. Im Rahmen einer Retusche wurden besonders geschädigte Bereiche durch gezielt gesetzte Lasuren dem ursprünglichen Zustand angenähert (Abb.4).</p>
<div id="attachment_3288" class="wp-caption aligncenter" style="width: 540px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/verschiedenes/zu-gast-in-der-restaurierungswerkstatt-des-stadel-museums/attachment/blog_victor-muller_2" rel="attachment wp-att-3288"><img class="size-full wp-image-3288 " title="Blog_Victor Müller_2" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2012/09/Blog_Victor-Müller_2.jpg" alt="" width="530" height="161" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 5 Eine Ecke der Leinwand vor der Konservierung ... / Abb. 6 ... und nach abgeschlossener Gewebekonsolidierung.</p></div>
<p>Leinwände per se büßen oftmals mit zunehmenden Alter ihrer ursprünglichen Elastizität ein, sodass diese empfindlicher auf äußere mechanische Einflüsse reagieren, was oftmals Risse sowie Löcher auf der Leinwand hervorrufen kann. Durch das Spannen der Leinwand auf dem Keilrahmen sind gerade die Eckbereiche und die unbemalten Spannkanten größeren mechanischen Belastungen ausgesetzt. Wie die Abbildung 5 zeigt, weist auch der Bildträger des Werkes „Hero und Leander“ dieses Phänomen auf. Hinzu kommt eine weitere, partielle Schwächung des Bildträgers durch Korrosion der Eisennägel – hier vor allem im Bereich angrenzender Gewebepartien. Folglich bildeten sich Rostablagerungen in Form von kreisrunden Höfen um die Nagelköpfe, welche schließlich die Leinwand so stark schwächten, dass diese den Zugbelastungen auf dem Keilrahmen nicht ausreichend standhalten konnten und schlussendlich ausfransten. Um einen weiteren Substanzverlust des Gewebes entgegen zu wirken, wurden Risse und Löcher durch konservatorische Maßnahmen stabilisiert, indem man die geborstene Fadenenden unter dem Mikroskop zuerst sortierte und gemäß der Gewebetextur zusammenführte und miteinander verklebte. Einige Partien waren derart beschädigt, sodass diese nur durch eine zusätzliche rückseitig angebrachte Textilunterlage nachhaltig verstärkt werden konnten.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: left;">
<div id="attachment_3287" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/verschiedenes/zu-gast-in-der-restaurierungswerkstatt-des-stadel-museums/attachment/blog-victor-muller-3" rel="attachment wp-att-3287"><img class="size-medium wp-image-3287" title="Blog Victor Müller 3" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2012/09/Blog-Victor-Müller-3-400x134.jpg" alt="" width="400" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">Abb.7 Vor der Panierung des Bildtägers, die rechte untere Bildecke tritt durch ihre starke konvexe Deformation stark hervor / Abb.8 Unter konrollierter Wärmeeinwirkung und durch den den partiellen Sog des Unterdrucktisches konnte die Deformation deutlich reduziert werden.</p></div>
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<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: left;">Obwohl mehr oder weniger wellige Bildschichtoberflächen an einigen Gemälden Victor Mülles im Städel zu beobachten sind und daher typisch für seine Maltechnik zu sein scheinen, wurde der Betrachter an der unteren, rechten Bildecke von einer besonders markanten Deformation des Bildträgers, welche vermutlich von einer Neuaufspannung des Gemäldes vor einigen Jahrzehnten stammt,von dem dramatisch-traurigen Bildgeschehen abgelenkt. Wie auch für die Konsolidierung geschwächter Gewebepartien, wurde auch hier die Leinwand partiell für die Planierung von dem Keilrahmen abgespannt und auf einer sogenannten Unterdruckplatte unter Einwirkung kontrollierter Wärmeeinwirkung schrittweise moderat geglättet. Das Gemälde wurde auf einen beheizbaren Niederdrucktisch gelegt, unter dem sich eine Wärmequelle befindet. Die ganz langsam erwärmte Leinwand wurde nun mittels leichtem Ansaugdruck nach unten gezogen. So konnten die Wellen sanft ausgebessert werden.</div>
<div id="attachment_3291" class="wp-caption aligncenter" style="width: 595px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/verschiedenes/zu-gast-in-der-restaurierungswerkstatt-des-stadel-museums/attachment/mueller_hero" rel="attachment wp-att-3291"><img class="size-large wp-image-3291 " title="Mueller_Hero" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2012/09/Mueller_Hero-650x337.jpg" alt="" width="585" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Gesamtaufnahme (vor der Restaurierung und Konservierung entstanden) / Viktor Müller (1830–1871), Hero und Leander, 1863, Öl auf Leinwand, 158 x 300 cm, Städel Museum, Frankfurt am Main, Erworben als Schenkung von Alfred von Behr, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V., © U. Edelmann - Städel Museum - ARTOTHEK</p></div>
<p>Frisch restauriert und in voller Pracht ist das Gemälde „Hero und Leander“ von Victor Müller ab dem 26. September zusammen mit ca. 200 weiteren Werken aus Malerei, Skulptur, Zeichnung, Druckgrafik, Fotografie und Film in der großen Sonderausstellung „<a href="http://www.staedelmuseum.de/sm/index.php?StoryID=1463">Schwarze Romantik. Von Goya bis Max Ernst</a>“ im Städel Museum zu sehen.</p>
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