v.l.n.r.: Max Hollein (Städel Direktor), Dr. Martin Engler (Sammlungsleiter Gegenwartskunst im Städel), Dr. Christina Leber (Leiterin der DZ BANK Kunstsammlung), Wolfgang Kirsch (Vorsitzender des Vorstands der DZ BANK). Foto: Michael Hudler

Für Max Hollein manifestiert sich an diesem Tag noch einmal die intensive und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der DZ BANK und dem Städel. „Die Werke aus der DZ BANK Kunstsammlung bilden die Grundlage für den neuen Sammlungsbereich Fotografie. Eine hochkarätige Auswahl davon wird ab Februar als Teil der neuen Sammlungspräsentation der Gegenwartkunst im Städel präsentiert werden und die Sammlung um wichtige Akzente bereichern“, so Hollein. Wolfgang Kirsch betonte die Einzigartigkeit der Zusammenarbeit. „Unsere Entscheidung, dem Städel einen bedeutenden Teil unserer Kunstsammlung zu geben, hat sich mehr als bewährt. Aus Partnern sind Freunde geworden, die das gemeinsame Interesse eint, große Kunst dort zu zeigen, wo die meisten Menschen sie sehen können: im Museum. Darauf freuen wir uns sehr.“

Max Hollein und Wolfgang Kirsch im Gespräch. Foto: Michael Hudler

Auf insgesamt 507 m² bieten die neuen unterirdischen Depoträume alle notwendigen infrastrukturellen Voraussetzungen für eine fachgerechte Lagerung der kostbaren Arbeiten. So herrschten beste Bedingungen, als das erste Meisterwerk unter fachlicher Aufsicht von Dr. Christina Leber, Leiterin der DZ BANK Kunstsammlung, und Dr. Martin Engler, Kustos für Gegenwartskunst im Städel, ausgepackt wurde. Mit dem Einhängen von Thomas Struths großformatiger Fotografie „Louvre III“ in eines der hohen Schiebegitter wurde die hochmoderne Anlage in Betrieb genommen. Bis zur Präsentation der Gegenwartskunst  im Erweiterungsbau ab 25. Februar 2012 haben die Arbeiten aus der DZ BANK Kunstsammlung nun eine neuen Bleibe und werden bald Gesellschaft bekommen.

Erste Fotografien der DZ BANK Kunstsammlung kommen im Städel an. Foto: Michael Hudler

Die im Jahr 2008 vom Städel Museum aus der Kunstsammlung der DZ BANK getroffene Auswahl umfasst 220 Meisterwerke von 76 Künstlern, darunter zentrale Arbeiten von Nobuyoshi Araki, Nan Goldin, Andreas Gursky, Robert Mapplethorpe, Richard Prince, Thomas Ruff, Cindy Sherman, Katharina Sieverding oder Thomas Struth.

Wolfgang Kirsch und Max Hollein in den neu eingerichteten Depots des Erweiterungsbaus. Foto: Michael Hudler

Die Kunstwerke sind in den Besitz des Städel übergegangen. Die Basis dafür bildet eine Kooperation zwischen Städel und DZ BANK in Form einer paritätisch gehaltenen GmbH, die Eigentümerin der Fotografien ist und deren alleiniger Zweck die dauerhafte Überlassung der Werke an das Museum ist. Mit dieser Lösung beschreiten beide Partner neue Wege der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Kultur.

Die DZ BANK, Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank in Frankfurt am Main, verfügt über eine weltweit anerkannte Kunstsammlung zeitgenössischer Fotografie und visueller Medien mit mehr als 6500 Werken von über 600 Künstlern.