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	<title>Kommentare zu: Bild des Monats: Johann Heinrich Füsslis &#8220;Nachtmahr&#8221;</title>
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		<title>Von: Gudrun Herz</title>
		<link>http://blog.staedelmuseum.de/kunst-der-moderne/bild-des-monats-johann-heinrich-fusslis-nachtmahr#comment-1788</link>
		<dc:creator>Gudrun Herz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2012 09:18:14 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Frau Michalski,
vielen Dank für Ihren ausführlichen Beitrag!
Herzliche Grüße
Sarah Heider</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Michalski,<br />
vielen Dank für Ihren ausführlichen Beitrag!<br />
Herzliche Grüße<br />
Sarah Heider</p>
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		<title>Von: Brigitte</title>
		<link>http://blog.staedelmuseum.de/kunst-der-moderne/bild-des-monats-johann-heinrich-fusslis-nachtmahr#comment-531</link>
		<dc:creator>Brigitte</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2012 15:36:51 +0000</pubDate>
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		<description>Nachtrag: 
Direkt darauf schreibt Alfred Kubin 
&quot; Obwohl ich es nur unscharf sah,  bamerkte ich doch seinen entsetzlichen Zustand. Die große Mähre war fast verhungert und schleuderte mit verzweifelter Kraft ihre riesigen Hufe.&quot;

&quot;Nachtmahr&quot; = &quot;Nightmare&quot;
&quot;Mare&quot; = (alte) Stute

Defintition von &quot;Nightmare&quot; laut Online Etymology Dictionary.com:

&quot;late 13c., &quot;an evil female spirit afflicting sleepers with a feeling of suffocation,&quot; compounded from night + mare (3) &quot;goblin that causes nightmares, incubus.&quot; Meaning shifted mid-16c. from the incubus to the suffocating sensation it causes. Sense of &quot;any bad dream&quot; first recorded 1829; that of &quot;very distressing experience&quot; is from 1831. Cognate with M.Du. nachtmare, Ger. Nachtmahr.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag:<br />
Direkt darauf schreibt Alfred Kubin<br />
&#8221; Obwohl ich es nur unscharf sah,  bamerkte ich doch seinen entsetzlichen Zustand. Die große Mähre war fast verhungert und schleuderte mit verzweifelter Kraft ihre riesigen Hufe.&#8221;</p>
<p>&#8220;Nachtmahr&#8221; = &#8220;Nightmare&#8221;<br />
&#8220;Mare&#8221; = (alte) Stute</p>
<p>Defintition von &#8220;Nightmare&#8221; laut Online Etymology Dictionary.com:</p>
<p>&#8220;late 13c., &#8220;an evil female spirit afflicting sleepers with a feeling of suffocation,&#8221; compounded from night + mare (3) &#8220;goblin that causes nightmares, incubus.&#8221; Meaning shifted mid-16c. from the incubus to the suffocating sensation it causes. Sense of &#8220;any bad dream&#8221; first recorded 1829; that of &#8220;very distressing experience&#8221; is from 1831. Cognate with M.Du. nachtmare, Ger. Nachtmahr.&#8221;</p>
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		<title>Von: Brigitte</title>
		<link>http://blog.staedelmuseum.de/kunst-der-moderne/bild-des-monats-johann-heinrich-fusslis-nachtmahr#comment-528</link>
		<dc:creator>Brigitte</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Oct 2012 20:48:12 +0000</pubDate>
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		<description>Lustvoll wirkt die Dame nun gar nicht auf mich, eher hilflos und ausgeliefert (wobei das für den einen oder anderen nahe beieinander liegen mag).
Aber eigentlich wollte ich folgendes anmerken:
Wenn man Schlafparalyse / Schlaflähmung erlebt hat, wirkt die Nachtmahr-Szene merkwürdig vertraut. Dieser Zustand lässt sich tatsächlich gut umschreiben als &quot;die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit&quot;; geistig fühlt man sich vollkommen wach, kann sich aber weder bewegen, noch die Augen öffnen oder schreien, während &quot;Geister&quot; oder &quot;Dämonen&quot; auf die Bettdecke drücken oder durchs Zimmer toben. Teilweise ist dies dann auch noch begleitet von dem Pochen des eigenen Herzschlags, was die Darstellung des Pferdes für mich schlüssig erscheinen läßt. 
Felix Kubins Roman &quot;Die andere Seite&quot; ist 120 Jahre später entstanden als Füsslis&#039; Gemälde, passt aber m. E. hervorragend zum Thema der Ausstellung und enthält diese eindrucksvolle Schilderung einer Pferde-Vision: 
&quot;Hinter mir schwoll das Tosen - ein furchtbares, taktmäßiges 
Dröhnen wie ein Galopp. Mein Lichtchen wurde immer weniger, die feuchte Luft ließ keine Flamme aufkommen. Der Schall kam näher, ich wurde augenscheinlich verfolgt. Jetzt konnte ich ein Ächzen und Blasen unterscheiden. Das schnitt mir derart ins Mark, dass ich glaubte, wahnsinnig zu werden. Wie gepeitscht stürzte ich weiter, doch da verließ mich die Kraft und der Ohnmacht nahe fiel ich auf die Knie. Hilflos hielt ich meine Hände der anstürmenden Gefahr entgegen, auf dem Boden flackerten meine letzten Streichhölzer. Da tobte es auch schon heran, - ein kalter Wind erfasste mich, - ich erblickte ein weißes, abgemagertes Pferd.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lustvoll wirkt die Dame nun gar nicht auf mich, eher hilflos und ausgeliefert (wobei das für den einen oder anderen nahe beieinander liegen mag).<br />
Aber eigentlich wollte ich folgendes anmerken:<br />
Wenn man Schlafparalyse / Schlaflähmung erlebt hat, wirkt die Nachtmahr-Szene merkwürdig vertraut. Dieser Zustand lässt sich tatsächlich gut umschreiben als &#8220;die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit&#8221;; geistig fühlt man sich vollkommen wach, kann sich aber weder bewegen, noch die Augen öffnen oder schreien, während &#8220;Geister&#8221; oder &#8220;Dämonen&#8221; auf die Bettdecke drücken oder durchs Zimmer toben. Teilweise ist dies dann auch noch begleitet von dem Pochen des eigenen Herzschlags, was die Darstellung des Pferdes für mich schlüssig erscheinen läßt.<br />
Felix Kubins Roman &#8220;Die andere Seite&#8221; ist 120 Jahre später entstanden als Füsslis&#8217; Gemälde, passt aber m. E. hervorragend zum Thema der Ausstellung und enthält diese eindrucksvolle Schilderung einer Pferde-Vision:<br />
&#8220;Hinter mir schwoll das Tosen &#8211; ein furchtbares, taktmäßiges<br />
Dröhnen wie ein Galopp. Mein Lichtchen wurde immer weniger, die feuchte Luft ließ keine Flamme aufkommen. Der Schall kam näher, ich wurde augenscheinlich verfolgt. Jetzt konnte ich ein Ächzen und Blasen unterscheiden. Das schnitt mir derart ins Mark, dass ich glaubte, wahnsinnig zu werden. Wie gepeitscht stürzte ich weiter, doch da verließ mich die Kraft und der Ohnmacht nahe fiel ich auf die Knie. Hilflos hielt ich meine Hände der anstürmenden Gefahr entgegen, auf dem Boden flackerten meine letzten Streichhölzer. Da tobte es auch schon heran, &#8211; ein kalter Wind erfasste mich, &#8211; ich erblickte ein weißes, abgemagertes Pferd.&#8221;</p>
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