Städel Blog

Städel Garten im neuen Glanz

Wenn am Dienstag, 30. April um 19 Uhr die Neupräsentation der Skulpturen im Städel Garten eröffnet wird, erstrahlt der Garten rund um das Museum nicht nur aufgrund des frühlingshaften Wetters in neuem Glanz: die dort bereits länger ausgestellten Skulpturen wurden in den vergangenen Wochen und Monaten neu positioniert, andere Werke kamen ganz neu hinzu, so auch Arbeiten von Tobias Rehberger und Jan Svenungsson. Wir sprachen vorab mit beiden Künstlern beim Aufbau ihrer Werke.

Blick in den Städel Garten: Die Arbeit „Erster Schornstein II“ (2013) von Jan Svenungsson ist rechts im Bild zu sehen, im Vordergrund das Werk „Shutter's Lullaby / Ellipse for Städel, 2012“ von Olaf Nicolai. Foto: Norbert Miguletz; © Vordergrund: Olaf Nicolai / VG Bild-Kunst, Bonn 2013 / Hintergrund: Jan Svenungsson

Kuratorische Einblicke: Vom Entstehen einer Ausstellung

Was heißt Gedächtnis- und Erinnerungskultur? Diese Frage stellen sich jeden Donnerstagabend die Teilnehmer der Studiengalerie 1.357. Die Studiengruppe der Goethe-Universität Frankfurt am Main, die seit 2009 in Kooperation mit dem Städel existiert und kürzlich für ihr Konzept mit einem Preis ausgezeichnet wurde, stellt vier Mal im Jahr zeitgenössische Videokunst in den Räumen des IG-Farben-Gebäudes aus. In diesem Blogbeitrag erzählen zwei Studentinnen von ihrer Teilnahme am Projekt Studiengalerie und berichten von den Herausforderungen und Schwierigkeiten bei der Vorbereitung einer Ausstellung.

Wäre die klassizistische Schönheit ein geografischer Ort, so hieße sie wohl Italien. Denn wenn sich Künstler des Klassizismus in ihren Gemälden einer Landschaft widmeten, zitierten die Abbildungen fast ausschließlich die italienische Landschaft. Auch unser Bild des Monats – zu sehen in der Ausstellung „Schönheit und Revolution. Klassizismus 1770–1820“ – zeigt einen Blick auf die Landschaft, wie sie sich dem Maler Joseph Anton Koch in der Nähe von Rom darbot, im Werk ergänzt um ein Ereignis aus der griechischen Mythologie: dem Raub des schönen Jünglings Hylas durch die Nymphen – ein Entführungsfall, bei dem das Opfer für immer vermisst blieb.
 

Unser Werk des Monats: Joseph Anton Koch (1768–1839); Landschaft mit dem Raub des Hylas, 1832; Öl auf Leinwand, 76 x 104 cm; Städel Museum, Frankfurt am Main - ARTOTHEK

 

Im Städel Garten wächst…die Spannung auf die Performance „Watering Hole“ von Adrian Williams, die am Dienstag, 30. April 2013 um 20.30 Uhr zum ersten Mal im Städel Garten aufgeführt wird. An diesem Tag eröffnen wir unsere Gartensaison, präsentieren den Städel Garten und die dort ausgestellten Skulpturen völlig neu. Einen ersten musikalischen Vorgeschmack auf die Aufführung von Adrian Williams gibt Euch hier der von der Künstlerin selbst produzierte Film.