Viktoria Binschtok, body#12, 2009, Aus der Serie / From the Series “Suspicious Minds”, © Courtesy the artist/Galerie KLEMM’s, Berlin

Im Zentrum von RAY 2012 steht die Ausstellung MAKING HISTORY. Sie ist vom 20. April bis 8. Juli im Frankfurter Kunstverein, im MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, im MMK Zollamt wie auch an zwei Orten im öffentlichen Raum zu sehen. Rund 40 Künstler, die sich mit der Inszenierung von Realität in den Medien beschäftigen, sind darin vertreten, neben Viktoria Binschtok, David LaChapelle und Michael Schmid auch die aus der Städel-Sammlung bekannten Künstler Barbara Klemm und Thomas Demand.

Sherrie Levine, After Edgar Degas, 1987, DZ BANK Kunstsammlung im Städel Museum

Parallel dazu beteiligen sich sieben weitere Partner, darunter die Art Collection Deutschen Börse, die Darmstädter Tage der Fotografie, die DZ BANK Kunstsammlung oder das Fotografie Forum Frankfurt, mit eigenen Ausstellungen am Frankfurter Foto-Sommer RAY 2012. Das ganze Programm findet sich unter: www.ray2012.de.

Wolfgang Tillmans, Freischwimmer 54, 2004, Städel Museum, Frankfurt am Main, © Courtesy Galerie Buchholz, Köln / Berlin

Im Städel Museum ist ab dem 27. Juni die Ausstellung „Malerei in Fotografie. Strategien der Aneignung“ zu sehen. Die Sonderausstellung widmet sich dem Einfluss der Malerei auf die Bildproduktion zeitgenössischer Fotokunst. Arbeiten von John Baldessari, Victor Burgin, Tacita Dean, Louise Lawler, Sherrie Levine, Thomas Ruff, Wolfgang Tillmans, Jeff Wall oder Amelie von Wulffen demonstrieren dabei die starke Auseinandersetzung der zeitgenössischen Fotografie mit den Bedingungen der Malerei: Fotografie reflektiert, thematisiert oder repräsentiert Malerei, oftmals in einem ambivalenten Verhältnis von Affirmation oder Abgrenzung.