Städel Blog

Das Städel ist Museum des Jahres 2012!

Das vergangene Jahr wird als eines der erfolgreichsten Jahre in die Geschichte des Städel Museums eingehen. Die feierliche Eröffnung des von schneider+schumacher entworfenen Erweiterungsbaus, ein signifikanter Ausbau der Städelschen Sammlung sowie zahlreiche und vielseitige Ausstellungen, wissenschaftliche Projekte sowie Vermittlungsangebote haben das Städel mit einer wunderbaren Lebendigkeit erfüllt und eindrucksvoll die ungebrochene Relevanz der Institution Museum demonstriert. Nun wurden wir von der deutschen Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes (AICA) mit der Auszeichnung „Museum des Jahres 2012“ gewürdigt. Ein toller Abschluss für ein ebenso spannendes wie außergewöhnliches Jahr!

Museums des Jahres 2012: Das Städel Museum in Frankfurt am Main, Foto: Martin Joppen

Letzte Woche besuchte einer der bedeutendsten deutschen Nachkriegskünstler das Städel Museum: Der 98-jährige K. O. Götz, Hauptvertreter des Informel, reiste mit seiner Frau, der Künstlerin Rissa, nach Frankfurt, um den Städel-Neubau und die Neupräsentation der Sammlung zu besuchen. Dabei kam es zu einer Wiederbegegnung mit drei seiner Werke, die in der aktuellen Sammlungspräsentation ausgestellt sind. Auch die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth ließ es sich nicht nehmen, den einstigen Bürger der Stadt persönlich zu begrüßen.

Dr. Martin Engler (Sammlungsleiter Gegenwartskunst im Städel), K. O. Götz, Oberbürgermeisterin Dr. Petra Roth, Rissa (v.l.)

“Süper Bad Night” mit Shantel

Der Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe „Städel-Nächte“ am vergangenen Freitag war ein voller Erfolg: Rund 2100 Gäste feierten zur  DJ-Performance von Shantel und besuchten die Sammlung der Gegenwartskunst im unterirdischen Erweiterungsbau. Bis spät in die Nacht wurde zu Bucovina-Klängen und Balkan-Discosound getanzt. Wir waren mit der Kamera dabei.

Nach der spektakulären Eröffnung des Städel-Erweiterungsbaus ist jetzt auch unser Film zur Sammlung Gegenwartskunst online. Welche Gegenwart erzählen wir eigentlich? Und wie können wir diese Vielzahl der unterschiedlichen Gegenwarten parallel in ihrer Widersprüchlichkeit präsentieren? Diesen und anderen Fragen stellt sich Dr. Martin Engler, Sammlungsleiter der Gegenwartskunst, in dem 8-minütigen Film. Dass die in den letzten Jahren um rund 1200 Werke gewachsene Sammlung in den neuen Räumlichkeiten nicht nur adäquat präsentiert werden kann, sondern auch weiterhin stetig fortentwickelt werden soll – daran lässt Städel-Direktor Max Hollein keinen Zweifel.