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	<title>Städel Blog &#187; Goya</title>
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		<title>FÜNF FRAGEN AN GÖTZ ALSMANN</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Nov 2012 17:10:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanna Pahl und Annabell Hurle</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Ausstellung „Schwarze Romantik“ treffen wir unverhofft auf prominenten Besuch: Der bekannte Jazzmusiker und Moderator der beliebten Fernsehsendung „Zimmer frei!“, Götz Alsmann, ließ sich von den Werken der Schwarzen Romantik in ihren Bann ziehen. Einer spontanen Interviewanfrage stimmt er sofort zu und wir erhalten auf fünf Fragen spannende und sympathische Einblicke in die Perspektiven [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Ausstellung „Schwarze Romantik“ treffen wir unverhofft auf prominenten Besuch: Der bekannte Jazzmusiker und Moderator der beliebten Fernsehsendung „Zimmer frei!“, Götz Alsmann, ließ sich von den Werken der Schwarzen Romantik in ihren Bann ziehen. Einer spontanen Interviewanfrage stimmt er sofort zu und wir erhalten auf fünf Fragen spannende und sympathische Einblicke in die Perspektiven eines promovierten Musikwissenschaftlers auf die Kunst.</strong></p>
<div class="mceTemp">
<div id="attachment_3981" class="wp-caption alignnone" style="width: 594px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/verschiedenes/funf-fragen-an-gotz-alsmann/attachment/gotz-alsmann-im-stadel" rel="attachment wp-att-3981"><img class="size-large wp-image-3981  " src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2012/11/Götz-Alsmann-im-Städel-584x400.jpg" alt="" width="584" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Fünf Fragen an Götz Alsmann stellten Hanna Pahl (links) und Annabell Hurle (rechts), Mitarbeiterinnen des Städel Museums.</p></div>
</div>
<p><strong><span id="more-3982"></span></strong><strong>1. Herr Alsmann, was treibt Sie nach Frankfurt und warum besuchen Sie heute das Städel Museum?</strong></p>
<p>Momentan bin ich sehr viel auf Tournee und gebe im Jahr rund hundert Konzerte. Gemeinsam mit meiner Band spiele ich gerade im Großraum Rhein-Main. Wir waren gestern in Bad Homburg, reisen heute nach Aschaffenburg, geben morgen ein Konzert in Offenbach und beenden diese kleine Reise dann in Rüsselsheim.<br />
Meine Band und ich sind zu sechst als Reisegruppe unterwegs. Wir haben manchmal sehr unterschiedliche, teilweise jedoch auch sehr ähnliche Interessen. In unserer Band haben wir einen kleinen Dreier-Club, der bei jeder Gelegenheit versucht sich Ausstellungen anzusehen. Unsere viertägige Tournee im Großraum Frankfurt hat uns gestern spontan auf die Idee gebracht, heute doch mal in das Städel zu gehen.</p>
<p><strong>2. Wir haben Sie in der Ausstellung „Schwarze Romantik“, versunken vor den Werken Goyas, angetroffen. Wie hat Ihnen die Ausstellung gefallen?</strong></p>
<p>Ich hatte im Vorfeld natürlich schon Rezensionen gelesen. Eigentlich interessiert mich alles, was es in der Ausstellung „Schwarze Romantik“ zu sehen gibt, aber ich wollte unbedingt einmal die Bilder von Alfred Kubin sehen.  Mit großem Interesse habe ich seinen Roman „Die andere Seite“ gelesen. In der Phase der Erfolglosigkeit als Grafiker hat Kubin ja diesen eigenartigen – wie soll man das nennen – Science-Fiction-Roman geschrieben, welcher wiederum alle möglichen Autoren von Frank Kafka bis Ernst Jünger beeinflusst hat. Selbst wenn nicht allzuviele Werke Kubins in der Ausstellung zu sehen waren, gab es andere zahlreiche, tolle Impressionen. Es ist schon beeindruckend, wie viele Maler sich durch die Zeiten auf Shakespeares „Macbeth“ berufen – das hat mir gut gefallen. Gerade der Ansatz der Ausstellung, die unterschiedlichen Medien zu integrieren ist sehr gut – hier kann man den Geist noch ein bisschen mehr fliegen lassen. Deswegen werde ich auch sicherlich noch mal wiederkommen.<br />
Diese Ausstellung trifft außerdem den Zeitgeist der jungen Leute, das Bohemienhafte genauso wie das Jenseitssüchtige. Wenn sie klein sind lesen sie „Harry Potter“, wenn sie größer sind „Herr der Ringe“ und wenn sie erwachsen sind lesen sie den Roman von Alfred Kubin.</p>
<p><strong>3. Man darf Ihnen sicherlich noch gratulieren: im Juni 2012 erhielten Sie den ECHO als „Jazz–Sänger des Jahres national“ für Ihr Chanson-Album „In Paris&#8221;. Deshalb die Frage an Sie, wie viel Jazz steckt eigentlich in der Kunst, gibt es Gemeinsamkeiten?</strong></p>
<p>Jazz wird immer als ein musikalischer Gattungsbegriff ausgelegt. Es ist hierbei jedoch zu erwähnen, dass dies eigentlich nur ein Marketingbegriff ist. Die erste Jazzplatte wurde offiziell 1917 veröffentlicht. Das heißt im Rückschluss jedoch nicht, dass dies die erste Platte mit dieser Art von Musik war. Es gibt immer einen Vorläufer, niemand hat einen Musikstil auf Knopfdruck erfunden. Aus diesem Grund kann man keine wirklich klare Zäsur in der Jazzmusik, wie auch in den anderen Musikrichtungen, ziehen. Genau dieser Aspekt ist es, den der Jazz mit der Kunst gemeinsam hat. In der Ausstellung „Schwarze Romantik“ wird diese nicht klar definierbare Zäsur, also quasi Nicht-Zäsur, mehr als deutlich. Wenn sie überlegen, dass sie in der Ausstellung einen alten Horrorfilm mit Boris Karloff sehen können, wird offensichtlich, dass dieses ganze Imago, was da gepflegt wird, sowie die zahlreichen Symbole, die aus den Bildern sprechen, auch immer ein Verweis auf Vorangegangenes darstellen. Auch Magritte und Kubin berufen sich auf Vorläufer. Genauso wie Goya – auch er wird das Malen nicht aus der Luft genommen haben und nicht der Erste gewesen sein, der einen schrecklich zugerichteten Leichnam dargestellt hat.<br />
Ich glaube, dies ist ein Phänomen, welches der Kultur eigen ist. Ich bin der Meinung, dass es ganz wenige Künstler gibt, die aus dem nichts heraus einen Neuanfang gemacht haben. Auch diejenigen Künstler, bei denen angenommen wurde, sie hätten etwas gänzlich Neuartiges erschaffen, werden irgendwann von der Kunstgeschichte oder der Musikwissenschaft dahingehend entromantisiert, dass Wissenschaftler Bezüge zu anderen Zeitgenossen oder Vorreitern nachweisen können.</p>
<p><strong>4. Sie sind Honorarprofessor an der Musikhochschule in Münster und lehren dort die Geschichte der Popularmusik. Wie gefällt Ihnen diese Tätigkeit?   </strong></p>
<p>Dies ist das zweite Semester, in dem ich eine gewisse Anzahl von Vorlesungen an der Musikhochschule in Münster halte. Letztes Semester habe ich die Geschichte des Vorjazz beleuchtet, angefangen mit der Eröffnung des Sklavenhandels durch die Portugiesen. In diesem Semester werde ich den Schwerpunkt auf Paul Abraham legen, einen weitgehend in Vergessenheit geratener Operettenkomponisten des 20. Jahrhunderts.</p>
<p><strong> 5. Man spricht ja von dem „Superstar“ in der Musik. Gibt es für Sie einen „Superstar“ in der Kunst?</strong></p>
<p>Nein. Das ist genau das, was ich immer versuche zu vermeiden. Ich habe auch keinen wirklichen Lieblingsmusiker. Bei mir sind die Lieblinge auch zu sehr abhängig von Jahreszeiten und Biokurve.<br />
In der Literatur muss ich zugeben, da habe ich einen Lieblingsautor: Arno Schmidt. Aber auch hierbei gibt es Phasen, in denen man sich dem Mann überhaupt nicht widmet. Ich bin als Kunstfreund ein reiner Genießer und Autodidakt in Bezug auf die optisch wahrnehmbaren Künste. Zu deutsch: Ich habe keine Ahnung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>„Schwarze Romantik. Von Goya bis Max Ernst“ – Ab Herbst zeigt sich das Städel von seiner dunklen Seite…</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Aug 2012 15:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Heider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der umfassenden Sonderausstellung „Schwarze Romantik. Von Goya bis Max Ernst“ widmet sich das Städel Museum im Herbst der dunklen Seite der Romantik und ihrer Fortführung im Symbolismus und Surrealismus. Mehr als 200 Gemälde, Skulpturen, Grafiken, Fotografien und Filme spüren der Faszination zahlreicher Künstler für das Abgründige, Geheimnisvolle und Böse nach.   Die von Dr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: left;"><strong>In der umfassenden Sonderausstellung „Schwarze Romantik. Von Goya bis Max Ernst“ widmet sich das Städel Museum im Herbst der dunklen Seite der Romantik und ihrer Fortführung im Symbolismus und Surrealismus. Mehr als 200 Gemälde, Skulpturen, Grafiken, Fotografien und Filme spüren der Faszination zahlreicher Künstler für das Abgründige, Geheimnisvolle und Böse nach.</strong></div>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: left;"> </div>
<div id="attachment_3176" class="wp-caption aligncenter" style="width: 478px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/verschiedenes/%e2%80%9eschwarze-romantik-von-goya-bis-max-ernst%e2%80%9c-%e2%80%93-ab-herbst-zeigt-sich-das-stadel-von-seiner-dunklen-seite%e2%80%a6/attachment/galerie-neue-meisterstaatliche-kunstsammlung-dresden" rel="attachment wp-att-3176"><img class="size-large wp-image-3176 " title="Galerie Neue MeisterStaatliche Kunstsammlung Dresden" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2012/08/o_Oehme_Prozession-520x400.jpg" alt="" width="468" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Ernst Ferdinand Oehme, Prozession im Nebel, 1828, Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden</p></div>
<p><span id="more-3174"></span>Die von Dr. Felix Krämer kuratierte Ausstellung möchte das Interesse für die düsteren Aspekte der Romantik wecken und damit zu einem erweiterten Verständnis der Bewegung anregen. Aufbauend auf dem eigenen Sammlungsbestand, der mit Werken von Francisco de Goya, Eugène Delacroix, Franz von Stuck oder Max Ernst wichtige Arbeiten zur Thematik versammelt, konnten bedeutende Leihgaben aus dem Pariser Musée d’Orsay, dem Musée du Louvre, dem Museo del Prado in Madrid oder dem Art Institute of Chicago für die Ausstellung gewonnen werden. In den vertretenden Meisterwerken von Goya, Johann Heinrich Füssli und William Blake sowie Théodore Géricault und Delacroix bis hin zu Caspar David Friedrich zeichnet sich eine romantische Geisteshaltung ab, die seit dem Ende des 18. Jahrhunderts ganz Europa erfasste und bis ins 20. Jahrhundert hinein bei surrealistischen Künstlern wie Salvador Dalí, René Magritte oder Paul Klee und Max Ernst ihre unmittelbare Fortsetzung fand. Die Arbeiten erzählen eindringlich von Einsamkeit und Melancholie, von Leidenschaft und Tod, von der Faszination des Grauens und dem Irrationalen der Träume.</p>
<div id="attachment_3182" class="wp-caption aligncenter" style="width: 264px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/verschiedenes/%e2%80%9eschwarze-romantik-von-goya-bis-max-ernst%e2%80%9c-%e2%80%93-ab-herbst-zeigt-sich-das-stadel-von-seiner-dunklen-seite%e2%80%a6/attachment/duvocelle_totenschaedel" rel="attachment wp-att-3182"><img class="size-large wp-image-3182 " title="Duvocelle_Totenschaedel" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2012/08/Duvocelle_Totenschaedel-282x400.jpg" alt="" width="254" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Julien Adolphe Duvocelle, Totenschädel mit hervortretende Augen, 1904, Musée d’Orsay, Paris</p></div>
<p>Leser, die das Wort „Romantik“ im Ausstellungstitel gleichbedeutend mit allem Lieblichen setzen, werden beim Besuch der Ausstellung eines Besseren belehrt. Gezeigt werden vor allem die Schattenseiten des Lebens, die Abgründe der menschlichen Seele, die emotionalen Ausnahmezustände. Im Ausstellungshaus wird es von Dämonen, geisterhaften Frauengestalten, leuchtenden Augen im Dunkeln, Weltuntergängen, Vulkanausbrüchen, Liebeskummer, Tod, Wollust, Gier und Feuersbrünsten nur so wimmeln.</p>
<div id="attachment_3177" class="wp-caption aligncenter" style="width: 594px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/verschiedenes/%e2%80%9eschwarze-romantik-von-goya-bis-max-ernst%e2%80%9c-%e2%80%93-ab-herbst-zeigt-sich-das-stadel-von-seiner-dunklen-seite%e2%80%a6/attachment/o_colman_edgedoom" rel="attachment wp-att-3177"><img class="size-large wp-image-3177" title="o_Colman_EdgeDoom" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2012/08/o_Colman_EdgeDoom-584x400.jpg" alt="" width="584" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Samuel Colman, Vor dem Weltuntergang, 1836–1838, Brooklyn Museum, Bequest of Laura L. Barnes</p></div>
<p>Viele der präsentierten künstlerischen Entwicklungen und Positionen resultieren aus einem erschütterten Vertrauen in ein aufgeklärtes, fortschrittliches Denken, das sich rasch nach der – als neues Zeitalter gefeierten – Französischen Revolution zum Ende des 18. Jahrhunderts ausgebreitet hat. Blutiger Terror und Kriege brachten Leid und den Zerfall gesellschaftlicher Ordnungen in weiten Teilen Europas. So groß die anfängliche Begeisterung war, so groß war auch die anschließende Enttäuschung, als sich die düsteren Facetten der Aufklärung in all ihrer Härte offenbarten. Nun widmeten sich junge Literaten und Künstler verstärkt der Kehrseite der Vernunft. Das Schreckliche, das Wundersame und Groteske machten dem Schönen und Makellosen die Vorherrschaft streitig. Der Reiz der Beschäftigung mit Sagen und Märchen und die Faszination für das Mittelalter traten dem Ideal der Antike gegenüber. Auch die heimische Natur gewann verstärkt an Anziehungskraft und wurde zum beliebten Motiv der Künstler. Dem hellen Licht des Tages begegneten der Nebel und die dunkle, geheimnisvolle Nacht.</p>
<div id="attachment_3179" class="wp-caption aligncenter" style="width: 260px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/verschiedenes/%e2%80%9eschwarze-romantik-von-goya-bis-max-ernst%e2%80%9c-%e2%80%93-ab-herbst-zeigt-sich-das-stadel-von-seiner-dunklen-seite%e2%80%a6/attachment/p07748-001" rel="attachment wp-att-3179"><img class="size-large wp-image-3179 " title="P07748 001" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2012/08/o_Goya_Vuelo_Brujas-278x400.jpg" alt="" width="250" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Francisco de Goya, Flug der Hexen, 1797/98, © Museo Nacional del Prado, Madrid</p></div>
<p>Den Auftakt der Ausstellung gibt Johann Heinrich Füsslis Gemälde „Der Nachtmahr“ (1790/1791), das im späten 18. Jahrhundert bei den Zeitgenossen für starke Empörung sorgte. Sie hielten Füssli für einen Verrückten und man flüsterte, er esse jeden Abend vor dem Schlafengehen ein rohes Stück Schweinefleisch, um seine Vorstellungskraft im Traum ins maßlos Unheimliche zu steigern.</p>
<div id="attachment_3178" class="wp-caption aligncenter" style="width: 291px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/verschiedenes/%e2%80%9eschwarze-romantik-von-goya-bis-max-ernst%e2%80%9c-%e2%80%93-ab-herbst-zeigt-sich-das-stadel-von-seiner-dunklen-seite%e2%80%a6/attachment/o_fuessli_nachtmahr" rel="attachment wp-att-3178"><img class="size-full wp-image-3178  " title="o_Fuessli_Nachtmahr" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2012/08/o_Fuessli_Nachtmahr.jpg" alt="" width="281" height="340" /></a><p class="wp-caption-text">Johann Heinrich Füssli, Der Nachtmahr, 1790/91, © Frankfurter Goethe-Haus – Freies Deutsches Hochstift</p></div>
<p>Die Geisteshaltung der romantischen Strömung vollstreckt sich über den Symbolismus und Surrealismus bis ins 20. Jahrhundert – besonders der Film wurde neben der Literatur zum zentralen Schauplatz der schwarzen Romantik. Hier hatten das Böse, der Kitzel der Angst genau wie die Lust am Schrecken und Abgründigen ihr Zuhause gefunden. In Kooperation mit dem Deutschen Filmmuseum können erstmals innerhalb einer Ausstellung im Städel Ausschnitte von Filmklassikern wie <em>Frankenstein</em> (1931), <em>Dracula</em> (1931), <em>Faust</em> (1926), <em>Vampyr </em>(1931/32) oder <em>Der Fuhrmann des Todes</em> (1921) gezeigt werden.</p>
<div id="attachment_3181" class="wp-caption aligncenter" style="width: 378px"><a href="http://blog.staedelmuseum.de/verschiedenes/%e2%80%9eschwarze-romantik-von-goya-bis-max-ernst%e2%80%9c-%e2%80%93-ab-herbst-zeigt-sich-das-stadel-von-seiner-dunklen-seite%e2%80%a6/attachment/o_murnau_nosferatu" rel="attachment wp-att-3181"><img class="size-large wp-image-3181 " title="o_Murnau_Nosferatu" src="http://blog.staedelmuseum.de/wp-content/uploads/2012/08/o_Murnau_Nosferatu-526x400.jpg" alt="" width="368" height="280" /></a><p class="wp-caption-text">Friedrich Wilhelm Murnau, Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens, Deutschland 1922, Filmstill, © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung</p></div>
<p>Die Ausstellung ist ein elementarer Baustein des großen Kooperationsprojekts „Impuls Romantik“, das der Kulturfonds Frankfurt RheinMain initiiert und finanziell ermöglicht hat. Im Rahmen dieses Schwerpunktthemas richtet der Kulturfonds von 2012 bis 2014 den Blick auf die romantische Bewegung und schöpft dabei aus der Dichte herausragender Künstler, die hier lebten und wirkten. Die Kulturregion Frankfurt Rhein-Main hat durch Johann Wolfgang von Goethe und die Gebrüder Grimm genauso wie durch bildende Künstler wie Moritz von Schwind oder Victor Müller einen wichtigen Beitrag zur Romantik geleistet.</p>
<p>Ab dem 26. September könnt ihr euch im Städel von der „Schwarzen Romantik“ in ihren Bann ziehen lassen. Auch der Städel-Blog wird sich von seiner düsteren Seite zeigen und ausgiebig über die Themen und Inhalte der Ausstellung berichten.</p>
<p>Sarah Heider ist Pressereferentin am Städel. Sie gruselt sich am liebsten vor Spinnen.</p>
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