Gegenwartskunst im Städel

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Jeff Koons spricht im Städel

Im Rahmen der umfassenden Doppelausstellung „Jeff Koons. The Painter & The Sculptor“ in der Liebieghaus Skulpturensammlung und der Schirn Kunsthalle Frankfurt spricht der international renommierte Künstler Jeff Koons über sein Werk. Am ersten Öffnungstag der Ausstellung, dem 20. Juni 2012, um 19.00 Uhr erläutert der 1955 geborene Koons seine in den beiden Ausstellungen zu sehenden Gemälde und Skulpturen im Kontext seines Gesamtwerkes. Die Veranstaltung findet im Metzler-Saal des Städel Museum statt und wird in englischer Sprache gehalten. Der Ticketvorverkauf für das Künstlergespräch startet bereits morgen. Schnelles Handeln ist gefragt, denn die Karten können ausschließlich an der Hauptkasse des Städel Museums erworben werden.

Jeff Koons

Jeff Koons, Michael Jackson and Bubbles, 1988 (Banality), © Jeff Koons

In einer großen Doppelausstellung widmen sich die Schirn Kunsthalle und die Liebieghaus Skulpturensammlung vom 20. Juni bis 23. September 2012 dem Werk von Jeff Koons. Bewusst trennen die parallel stattfindenden Ausstellungen zur Arbeit dieses seit den 1980er-Jahren richtungsweisenden Künstlers den skulpturalen und den malerischen Aspekt seines Œuvres und stellen diesen jeweils in einem gesonderten Kontext dar. Der Eintritt zum Vortrag beträgt 8 Euro.

Jeff Koons Porträt, Foto: Chris Fanning, © Jeff Koons

So wird in der Schirn unter dem Titel „Jeff Koons. The Painter“ mit rund 40 Gemälden die strukturelle Entwicklung des Malers Jeff Koons im Vordergrund stehen. In seiner monumentalen Malerei, deren Motivik sich aus unterschiedlichsten Quellen der Hoch- und Populärkultur speist, führen sowohl hyperrealistische als auch gestische Züge zu einer hochkomplexen bildlichen und inhaltlichen Verdichtung.

Jeff Koons, Pink Panther, 1988 (Banality), © Jeff Koons

In der Ausstellung „Jeff Koons. The Sculptor“ im Liebieghaus hingegen werden insgesamt rund 50 weltberühmte sowie auch ganz neue Skulpturen von Jeff Koons in einen Dialog mit dem historischen Gebäude und der eine Zeitspanne von 5000 Jahren umfassenden Skulpturensammlung treten. Erstmals präsentiert wird in Frankfurt Jeff Koons’ neue Serie „Antiquity“, in der sich der Künstler mit der antiken Kunst und deren zentralem Motiv, dem Eros, auseinandersetzt.

Jeff Koons, Woman in Tub, 1988 (Banality), vor dem Altar der Himmelfahrt Mariae (Andrea della Robbia, um 1500) im Liebieghaus (Simulation), Foto: Markus Tretter, © Jeff Koons

Online-Tickets für die Doppelausstellung sind ab sofort auf der Website www.koons-in-frankfurt.de erhältlich. Zudem wird es in Kürze erstmals möglich sein, Tickets über den Facebook-Kanal der Schirn Kunsthalle unter www.facebook.de/schirn zu erwerben.

Jeff Koons, Antiquity 1, 2010 (Antiquity), © Jeff Koons

Letzte Woche konnte man sich bereits beim Vortrag “Göttlicher Sex. Jeff Koons und die Antike” von Dr. Vinzenz Brinkmann auf die Kunstwelt von Jeff Koons einstellen. Wer den Vortrag passt hat, kann ihn hier nachhören.  

Jeff Koons, Bracelet, 1995-98 (Celebration), Abbildung: Courtesy Gagosian Gallery

Jeff Koons, Bracelet, 1995-98 (Celebration), Abbildung: Courtesy Gagosian Gallery

Die Ausstellung „Jeff Koons. The Painter & The Sculptor“ wird gefördert durch die Bank of America Merrill Lynch, die Gas-Union GmbH, den Kulturfonds Frankfurt RheinMain und die Stadt Frankfurt am Main.

 

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