Hinter den Kulissen

WiFi im Städel – digital unterwegs im Museum!

Smartphone und Tablet sind beim Museumsbesuch keine seltenen Begleiter mehr – in sozialen Netzwerken posten, Selfies mit Kunstwerken teilen, eine App herunterladen oder kurz recherchieren. Von nun an geht das im Städel Museum noch einfacher, denn seit Kurzem steht hier für Euch kostenloses WiFi zur Verfügung.

 

Staedel Museum

 

Über ein Jahr lang haben wir in den Ausstellungsräumen und –sälen des Museums getüftelt und gemessen, Glasfaserkabel verlegt und insgesamt 81 Router installiert, damit Ihr von nun an – von den Sälen der Alten Meister bis zur Sammlung der Gegenwartskunst – das WiFi im Städel ausgiebig nutzen könnt. Sei es um Euch von dem Digitorial zur Monet-Ausstellung begeistern zu lassen, das Euch bereits einen facettenreichen Einblick in die Schau gibt, die Städel App herunterzuladen, die anlässlich der Ausstellung “Monet und die Geburt des Impressionismus” am 11. März erscheinen wird, oder Euch einen der zahlreichen Filme auf unserem YouTube-Kanal anzuschauen – all dies kann ab sofort ganz einfach während des Besuchs oder enstpannt bei einem anschließenden Stück Kuchen im Städel Café genutzt werden. Bei Veranstaltungen und speziellen Anlässen im Städel Garten wird auch im Außenbereich des Städel das WiFi angeboten. In diesem Sinne freuen wir uns auf Eure Posts und Blogkommentare direkt aus dem Städel gesendet!

 

Staedel Museum

 

In Schirn und Städel
Übrigens: auch die Schirn Kunsthalle Frankfurt bietet seit Kurzem kostenloses WiFi an. Damit sind die Schirn und das Städel zwei der ersten Ausstellungshäuser dieser Größe bundesweit, die kostenfreies WiFi anbieten.

 

Die Autorin Silke Janßen arbeitet in der Presseabteilung des Städel Museums und hat mit Spannung das WiFi im gesamten Haus getestet – und dabei gleich das Digitorial ausprobiert.

 

6 Kommentare zu WiFi im Städel – digital unterwegs im Museum!

  1. Die vollmundige erklärung. Dass Städel und schirn nun als erste wifi zu Verfügung stellen. Ist ein witz…in der EXPLORA gibt es das schon seit einigen jahren.über alle etagen.

    • Guten Tag,
      vielen Dank für den Hinweis. Es ist gut zu wissen, dass mit dem Explora Museum bereits ein anderes Frankfurter Museum über WiFi verfügt.
      Wir haben auch aus diesem Grund im Blogartikel geschrieben, mit unserem WiFi-Angebot mit zu den ersten Ausstellungshäusern zu zählen, die WiFi anbieten, nicht jedoch die ersten Museen dieser Größe mit WiFi zu sein.

      Mit vielen Grüßen
      Silke Janßen

  2. Guten Abend, liebes Städel-Team,
    herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Entscheidung, in eurem Haus freies W-Lan anzubieten! Da seid ihr in Deutschland wirklich ganz weit vorne damit. Vor allem auch als Kunstmuseum!!! Ich bin wirklich begeistert! Denn nur so kann die Kunstvermittlung im digitalen Raum auch wirklich stattfinden.
    Was sagt ihr übrigens denjenigen, die davor warnen, dass nun die Menschen “böse” Dinge im Internet über eure W-Lan-Verbindung anstellen? Meine Meinung ist ja, dass das sowieso nicht passieren wird. Aber es gibt ja immer wieder dieses Argument. Was ist eure Einstellung dazu. Das würde mich sehr interessieren.

    Herzliche Grüße von Anke und ich komme sicher bald mal euer W-Lan ausprobieren!!!

    • Liebe Anke von Heyl,

      vielen Dank für Deine Nachricht und die Glückwünsche, die eine schöne Motivation für unsere Arbeit sind!

      Die Nutzer im Städel müssen vor WiFi-Verwendung lediglich den Nutzungsbedingungen zustimmen. Dies erfolgt über einen Klick im Browser. Die Nutzungsbedingungen beinhalten unter anderem den Hinweis, das WiFi nicht zu rechtswidrigen Zwecken zu verwenden. Viel mehr Hürden wollen wir nicht einbauen, damit ein wirklich einfacher und freier Zugang (wie man ihn bereits in vielen anderen Ländern gewohnt ist) möglich wird.

      Mit vielen Grüßen
      Silke Janßen

  3. Ich sehe das als durchaus Gute, aber zu bedenkende Entwicklung an.
    Wie viele Dinge hat das ihre Vor- und Nachteile, aber das weiß hier ja sicher jeder ^^

  4. Zwei Dinge fallen mir da ein:

    „Ich sehe nur was ich weiß“, frei nach dem Herrn mit dem langen linken (Tisch-)Bein.

    Und: Schaut man jetzt mehr in das Smartphone oder doch eher auf die Exponate?
    Insofern stimme ich Hartwig vollkommen zu.

    Am Beispiel Monet-App überwiegt aber der Eindruck, die Dinge ergänzen sich und machen den Besuch reicher!

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